Kunstgewerbeschule Stuttgart: Rechnungen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 226/235
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Rechnungen von Ober- und Mittelbehörden >> Rechnungen Geschäftsbereich Ministerium des Kirchen- und Schulwesens
1869-1927
Überlieferungsgeschichte
Die Kunstgewerbeschule wurde 1867 gegründet und fungierte zugleich als Beratungsstelle für die gesamte kunstgewerbliche Industrie.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält die Hauptbücher der Kunstgewerbeschule bis 1921/22 mit ausgewählten Beilagen bis 1927 sowie Hauptbücher und ausgewählte Beilagen der Kunstgewerblichen Lehr- und Versuchswerkstätte aus den Jahren 1902 bis 1913.
Vorbemerkung: Die Kunstgewerbeschule in Stuttgart wurde durch Verfügung vom 28.5.1867 (Reg. Bl. S. 551) gegründet. Als gemeinsames Glied der Kunstschule und des Polytechnikums war es ihre Aufgabe, in allen Zweigen der Kunstindustrie künstlerisch begabte Kräfte auszubilden und damit das Kunstgewerbe im allgemeinen zu fördern. Sie war nach den bildenden Künsten in die drei Abteilungen Architektur, Bildhauerei und Malerei gegliedert. In den Jahren 1881 - 1886 war sie als besondere (7.) Fachschule des Polytechnikums eingerichtet, wurde aber durch Verfügung vom 6.9.1886 (Reg. Bl. S. 331) wieder eine selbstständige Einrichtung. Sie war unmittelbar dem Kultministerium unterstellt. Durch eine neue Satzung vom 28.12.1896 (Reg. Bl. S. 5 v. 1897) wurde der Unterricht in eine einjährige Vorklasse und einen nachfolgenden zweitjährigen Lehrgang mit zwei Klassen für bestimmte Zweige aufgeteilt. Durch Verfügung vom 9.12.1901 (Reg. Bl. S. 555) wurde der Schule noch eine kunstgewerbliche Lehr- und Versuchswerkstätte angegliedert, die den Zeichenunterricht der Kunstgewerbeschule ergänzen sollte. Diese Lehr- und Versuchswerkstätte ging aus den kurz zuvor von München nach Stuttgart übersiedelten "Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk" hervor. Der Unterricht wurde ab dem Jahre 1902 unter Direktor Bernhard Pankok auf den Werkstättenbetrieb (zuletzt mit 21 Werkstätten) umgestellt, der die Anstalt zu einer der führenden Schulen dieser Art in Deutschland machte. Durch Verfügung vom 15.5.1914 (Reg. Bl. S. 125) erhielt sie eine neue Verfassung, nach der acht (später neun) Fachabteilungen mit zweijähriger Ausbildungszeit eingerichtet wurden. Die Kunstgewerbeschule war zugleich Beratungsstelle für die gesamte kunstgewerbliche Industrie. 1941 wurde sie mit der Akademie der bildenden Künste als Hochschulabteilung vereinig. Der nachstehend verzeichnete Bestand von Rechnungen und Rechnungsbeilagen der Schule wurde im Juli 1978 neu verzeichnet und geordnet. Die Titelaufnahmen fertigte die Zeitangestellte Ute Etienne unter Leitung der Unterzeichneten, die auch die Abschlussarbeiten besorgte. Der Bestand umfasst 139 Bände und Akten = 3 lfd. m. Ludwigsburg, Juli 1978 D. Bader
Liste der Rechner: 1. Rechner der Kunstgewerbeschule Bd. 1-18 Sippel Bd. 19 Sippel, Großmann Bd. 20-32 Schmitt Bd. 33 Schmitt, Schmid Bd. 34-52 Schmid Bd. 53 Wendel 2. Rechner der Kunstgewerblichen Lehr- und Versuchswerkstätten Bd. 117-127 Schmid
Die Kunstgewerbeschule wurde 1867 gegründet und fungierte zugleich als Beratungsstelle für die gesamte kunstgewerbliche Industrie.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält die Hauptbücher der Kunstgewerbeschule bis 1921/22 mit ausgewählten Beilagen bis 1927 sowie Hauptbücher und ausgewählte Beilagen der Kunstgewerblichen Lehr- und Versuchswerkstätte aus den Jahren 1902 bis 1913.
Vorbemerkung: Die Kunstgewerbeschule in Stuttgart wurde durch Verfügung vom 28.5.1867 (Reg. Bl. S. 551) gegründet. Als gemeinsames Glied der Kunstschule und des Polytechnikums war es ihre Aufgabe, in allen Zweigen der Kunstindustrie künstlerisch begabte Kräfte auszubilden und damit das Kunstgewerbe im allgemeinen zu fördern. Sie war nach den bildenden Künsten in die drei Abteilungen Architektur, Bildhauerei und Malerei gegliedert. In den Jahren 1881 - 1886 war sie als besondere (7.) Fachschule des Polytechnikums eingerichtet, wurde aber durch Verfügung vom 6.9.1886 (Reg. Bl. S. 331) wieder eine selbstständige Einrichtung. Sie war unmittelbar dem Kultministerium unterstellt. Durch eine neue Satzung vom 28.12.1896 (Reg. Bl. S. 5 v. 1897) wurde der Unterricht in eine einjährige Vorklasse und einen nachfolgenden zweitjährigen Lehrgang mit zwei Klassen für bestimmte Zweige aufgeteilt. Durch Verfügung vom 9.12.1901 (Reg. Bl. S. 555) wurde der Schule noch eine kunstgewerbliche Lehr- und Versuchswerkstätte angegliedert, die den Zeichenunterricht der Kunstgewerbeschule ergänzen sollte. Diese Lehr- und Versuchswerkstätte ging aus den kurz zuvor von München nach Stuttgart übersiedelten "Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk" hervor. Der Unterricht wurde ab dem Jahre 1902 unter Direktor Bernhard Pankok auf den Werkstättenbetrieb (zuletzt mit 21 Werkstätten) umgestellt, der die Anstalt zu einer der führenden Schulen dieser Art in Deutschland machte. Durch Verfügung vom 15.5.1914 (Reg. Bl. S. 125) erhielt sie eine neue Verfassung, nach der acht (später neun) Fachabteilungen mit zweijähriger Ausbildungszeit eingerichtet wurden. Die Kunstgewerbeschule war zugleich Beratungsstelle für die gesamte kunstgewerbliche Industrie. 1941 wurde sie mit der Akademie der bildenden Künste als Hochschulabteilung vereinig. Der nachstehend verzeichnete Bestand von Rechnungen und Rechnungsbeilagen der Schule wurde im Juli 1978 neu verzeichnet und geordnet. Die Titelaufnahmen fertigte die Zeitangestellte Ute Etienne unter Leitung der Unterzeichneten, die auch die Abschlussarbeiten besorgte. Der Bestand umfasst 139 Bände und Akten = 3 lfd. m. Ludwigsburg, Juli 1978 D. Bader
Liste der Rechner: 1. Rechner der Kunstgewerbeschule Bd. 1-18 Sippel Bd. 19 Sippel, Großmann Bd. 20-32 Schmitt Bd. 33 Schmitt, Schmid Bd. 34-52 Schmid Bd. 53 Wendel 2. Rechner der Kunstgewerblichen Lehr- und Versuchswerkstätten Bd. 117-127 Schmid
139 Bände (3,3 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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