Jakob Müller (Myllerus), Dr. theol. und Generalvikar des Bistums Regensburg, bestätigt im Namen des Bischofs von Regensburg, Philipp [Wilhelm] von Bayern, die ordnungsgemäße Wahl von Johannes [III.] Holnsteiner zum Propst durch das Stiftskapitel anstelle des verstorbenen Propstes Johann [ II. Vischer] und setzt ihn als Propst zu Rohr ein. Notarielle Unterfertigung des Simon Strobl, apostolischer und kaiserlischer, geschworener Notar beim Regensburger Generalvikariat.
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Jakob Müller (Myllerus), Dr. theol. und Generalvikar des Bistums Regensburg, bestätigt im Namen des Bischofs von Regensburg, Philipp [Wilhelm] von Bayern, die ordnungsgemäße Wahl von Johannes [III.] Holnsteiner zum Propst durch das Stiftskapitel anstelle des verstorbenen Propstes Johann [ II. Vischer] und setzt ihn als Propst zu Rohr ein. Notarielle Unterfertigung des Simon Strobl, apostolischer und kaiserlischer, geschworener Notar beim Regensburger Generalvikariat.
Kloster Rohr Urkunden, BayHStA, Kloster Rohr Urkunden 517
KU Rohr F 28
Kloster Rohr Urkunden
Kloster Rohr Urkunden >> Urkunden
1589 November 7
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: Notarielle Siegelurkunde mit notarieller Unterfertigung und Notarssignet; S an Pergamentstreifen anhängend in Holzkapsel
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Kloster Rohr (Prälaturstube)
Originaldatierung: sub anno a nativitate domini millesimo quingentesimo octagesimo nono, indictione secunda, pontificatu sactissimi in Christo patris ac domini nostri domini sexte divina providentia papae quinti, anno eius quinto, die martis septima mensis novembris.
Erläuterung des Schadens: Mehrere kleinere Wachsflecken auf der Außenseite
Jahr: 1589
Monat: 11
Tag: 07
Äußere Beschreibung: 63 x 47,5 cm
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Kloster Rohr (Prälaturstube)
Originaldatierung: sub anno a nativitate domini millesimo quingentesimo octagesimo nono, indictione secunda, pontificatu sactissimi in Christo patris ac domini nostri domini sexte divina providentia papae quinti, anno eius quinto, die martis septima mensis novembris.
Erläuterung des Schadens: Mehrere kleinere Wachsflecken auf der Außenseite
Jahr: 1589
Monat: 11
Tag: 07
Äußere Beschreibung: 63 x 47,5 cm
Seliger
Müiler: Jakob, Dr. theol., Generalvikar von Regensburg
Bayern: Philipp Wilhelm, Herzog von, Bischof von Regensburg
Vischer: Johann II., Propst zu Rohr
Holnsteiner: Johannes III., Propst zu Rohr
Strobl: Simon, apostolischer und kaiserlicher Notar des Generalvikariats Regensburg
Regensburg (krfr.St.), Bistum/Hochstift: Generalvikariat
Regensburg (krfr.St.), Bistum/Hochstift
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim), Augustinerchorherrenstift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:39 MESZ