Beziehungen zu Institutionen und Personen innerhalb der DDR 1964-1970
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AdK-O 3497
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 03. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Bildende Kunst >> 03.2. Externe Beziehungen, Erklärungen, Preise und Orden >> 03.2.1. Beziehungen zu Institutionen, gesellschaftlichen Organisationen und Personen
1964, 1966 - 1970
Enthält: Vermerke, Korrespondenz, u.a. mit den Staatlichen Museen zu Berlin, dem Verband Bildender Künstler Deutschlands, der Ernst-Barlach-Gedenkstätte in Güstrow, dem Kunstgeschichtlichen Institut der Philosophischen Fakultät und der Sektion Geschichte der Humboldt-Universität, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, der Deutschen Fotothek Dresden, dem Staatlichen Lindenau-Museum in Altenburg, dem Deutschen Zentralarchiv betr. u.a. - Regelung der Zahlung von Eintrittsgelder, 1964 - Zusammenarbeit mit dem Erfurter Anger-Museums, 1966 - Protest der Sektion Bildende Kunst gegen ein bei der Sektion nicht angemeldetes Gespräch des Verbandes Bildernder Künstler in der Akademie-Ausstellung "Meisterschüler, Teil II", Übersendung der Wettbewerbsausschreibung des Berliner Oberbürgermeisters Friedrich Ebert für die künstlerische Gestaltung eines Marx-Engels-Denkmals in Berlin, Vorgang zur Wiederaufstellung der Barlach-Plastik "Mutter Erde" auf dem Gertrudenfriedhof in Güstrow, Übernahme der Betreuung der Grabstätte von Lovis Corinth auf dem Stahnsdorfer Friedhof durch die Akademie, Vorgang um bei der Akademie-Ausstellung "Käthe Kollwitz und ihre Zeitgenossen" beschädigte Leihgaben von den Staatlichen Museen Berlin, Unterstützung der Vorbereitung einer John-Heartfield-Ausstellung anlässlich der Arbeiterfestspiele im Bezirk Halle, Planung von Arbeitskontakten zwischen der Akademie und der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weissensee,1967 - Stellungnahme / Distanzierung von Peter H. Feist zu einem der Sektion übersandten Material zur Prognose der Kunstwissenschaft, Vorbereitung der Renato-Guttuso-Ausstellung, Vorbereitung einer Otto-Nagel-Briefmarken-Edition, Vorgänge zur Veröffentlichung von Fotos mit Werken Max Lingners aus dem Besitz des Museum in Weissenfels, zur Zusammenarbeit mit der Deutschen Fotothek und der Rücknahme des Negativarchivs nach Berlin, 1968 - Zusammenarbeit mit dem Verband Bildender Künstler Deutschlands, u.a. Vorschlag von Werner Klemke für eine Verbandsausstellung mit Werken von Künstlern aus Wologda (UdSSR), Bitte von Walter Womacka um Beteiligung der Akademie an der Ausarbeitung einer Prognose-Studie im Zusammenhang mit der Durchführung der 3. Hochschulreform, Mitteilung an die Akademie über Streichung ihres Beitrags zur geplanten wissenschaftlichen Konferenz der Humboldt-Universität mit der Lomonossow-Universität über die kulturelle Zusammenarbeit mit der UdSSR, 1969 - Bitte von Dieter Gleisberg um eine Stellungnahme von Harri Nündel zu Briefen von Johannes Brauer mit Aussagen zu seiner künstlerischen Arbeit, Sonderdruck aus "Neue Museumskunde" mit dem Beitrag von Dieter Gleisberg "Verschwendete Kataloge - Kritische Bemerkungen zu unkritischen Bemerkungen", 1969/70 - Unterstützung des Deutschen Fernsehfunks bei der Herstellung eines Films über die Freunschaft zwischen Wladimir Iljitsch Lenin und Clara Zetkin, 1970 - Archivalienübergabe "Tagebuch der Akademischen Meisterateliers 1887-1893"
Bildende Kunst / Sektion
1 Mappe, 89 Bl.;
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ
Hierarchie
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