44/121,4 [Nr. 225]: 1655 Juni 26 Kaufbrief
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
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Enthält: Verkäufer: Die Erben des verst. Prof. Johann Martin Rauscher: Jakob Theodor Rauscher, Kursächsischer Kapitän-Leutnant, Ursula Catharina, Ehefrau des Dr. Konrad Cellarius, Medikus zu Calw, Johann Melchior und Friedrich Wilhelm, Söhne des Obristen Gruppenbach, Stiefsöhne des verst. Prof. Rauscher.; Käufer: Dr. Johann Gerhardt bzw. dessen Ehefrau Agatha Christina, Tochter des verst. Prof. Rauscher; Kaufobjekt: Anteile an einer Behausung, die Gruppenbachische Behausung; Lage: in der Neckarhalde; Kaufpreis: 2 000 fl; Zahlungsweise: 1) 300 fl bar an Theodor Jakob Rauscher, den Rest von 360 fl 20 x in Jahresfrist an Johannis Baptistae 1656, an [N.] Lochmann für ausstehendes Kostgeld. 2) 100 RT an Dr. Cellarius, jedoch abzüglich der Schulden beim Käufer, den Rest von 152 fl an künftigen Martini bar. 3) 102 fl bar an den Pfleger der Gruppenbachschen Kinder, Johann Schweickher, den Rest von 200 fl auf ein Jahr verzinst.; Bemerkungen: Bei Weiterverkauf Vorkaufsrecht für die Verkäufer. Die Behausung wurde durch Los in genannte vier Teile zerlegt.
Akte
Vgl. UAT 3/5 fol. 70'
Rauscher, Johann Martin (1592-1655)
Schweickher, Johann d.J. (1620-1662)
Kaufbriefe, Fasz. V: Nr. 216-267
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) (Bestand)
- Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe (1580-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe, Fasz. V: Nr. 216-267 (Archivale)