Ämter: Amt Biedenkopf (Bestand)
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111 i Biedenkopf
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten bis 1867 >> Sonstige Territorien >> Hessen-Darmstadt >> Mittel- und Unterbehörden >> Ämter
1518-1821
Enthält: Staatsverfassung und Hoheitswesen, Verwaltung des Amtes, Amtspersonal, Verwaltung der Gemeinden, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Polizei, Gesundheits- und Veterinärwesen, Kirchen und Religionswesen, Schule und Bildungswesen, Finanz- und Geldwesen, Abgaben, Zoll, Handel und Gewerbe, Bauwesen, Landwirtschaft und Forsten, Militär- und Kriegswesen, Judensachen
Bestandsgeschichte: Bei den Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten an dem umfangreichen Aktenbestand 180 Landratsamt Biedenkopf wurde alle vor 1821, d.h. vor Trennung von Justiz und Verwaltung, endenden Archivalien herausgenommen und als neuer Gesamtbestand 111 i Hess.-darmst. Ämter aufgestellt. Dieser Bestand enthält das breite Spektrum der gesamten Verwaltungs- und Justizangelegenheiten vor 1821. Zu den Verwaltungsbezirken, aus denen sich der Kreis Biedenkopf später zusammensetzte, zählte auch das Amt Biedenkopf, dessen Altschriftgut in vorliegendem Bestand vereint ist. In ihm finden sich Unterlagen über Staatsverfassung, Grenzen, Zehnte, Lehen, Verwaltung der Gemeinden, Gesundheitswesen, Kirchen- und Schulwesen, Handel und Gewerbe, Bauwesen, Landwirtschaft und Forsten sowie Kriegs- und Militärwesen. Der Bestand 111 i Amt Biedenkopf wurde im Zuge der Verzeichnungsarbeiten an dem Bestand 110 Hess.-darmst. Ministerien und Zentralbehörden beträchtlich erweitert, da alle Altakten des Amtes Biedenkopf ausgeschieden und in den Bestand 111 i Amt Biedenkopf mit eingegliedert wurden.
Findmittel: HADIS-Datenbank
Findmittel: Findbuch für Gesamtbestand 111 i Hess.-darmst. Ämter von Armin Sieburg, Marburg 2003 (Nr. 1-113) (retrokonvertiert in HADIS)
Bestandsgeschichte: Bei den Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten an dem umfangreichen Aktenbestand 180 Landratsamt Biedenkopf wurde alle vor 1821, d.h. vor Trennung von Justiz und Verwaltung, endenden Archivalien herausgenommen und als neuer Gesamtbestand 111 i Hess.-darmst. Ämter aufgestellt. Dieser Bestand enthält das breite Spektrum der gesamten Verwaltungs- und Justizangelegenheiten vor 1821. Zu den Verwaltungsbezirken, aus denen sich der Kreis Biedenkopf später zusammensetzte, zählte auch das Amt Biedenkopf, dessen Altschriftgut in vorliegendem Bestand vereint ist. In ihm finden sich Unterlagen über Staatsverfassung, Grenzen, Zehnte, Lehen, Verwaltung der Gemeinden, Gesundheitswesen, Kirchen- und Schulwesen, Handel und Gewerbe, Bauwesen, Landwirtschaft und Forsten sowie Kriegs- und Militärwesen. Der Bestand 111 i Amt Biedenkopf wurde im Zuge der Verzeichnungsarbeiten an dem Bestand 110 Hess.-darmst. Ministerien und Zentralbehörden beträchtlich erweitert, da alle Altakten des Amtes Biedenkopf ausgeschieden und in den Bestand 111 i Amt Biedenkopf mit eingegliedert wurden.
Findmittel: HADIS-Datenbank
Findmittel: Findbuch für Gesamtbestand 111 i Hess.-darmst. Ämter von Armin Sieburg, Marburg 2003 (Nr. 1-113) (retrokonvertiert in HADIS)
0,83 MM
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Vereinzelt finden sich Altakten aus der Repositur des Amtes Biedenkopf für das 18. Jh. in Bestand 275 Amtsgericht Biedenkopf.
Literatur: Sieburg, Armin: Behördengeschichte zu Bestand 180 Landratsamt Biedenkopf, Marburg 1973
Literatur: Sieburg, Armin: Behördengeschichte zu Bestand 180 Landratsamt Biedenkopf, Marburg 1973
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ