Philipp, Pfalzgraf bei Rhein und Herzog in Bayern, gibt seine Zustimmung zur näher beschriebenen Arrogation, die nach dem Tode seines Vaters, Pfalzgraf Ludwig IV., mit Empfehlung seiner Witwe Margarethe von Savoyen, jetzt Gräfin zu Württemberg, und der merklichen Glieder und Räte des Fürstentums vollzogen worden war. Da Philipp am jüngsten Margarethentag [13.07.1466] 18 Jahre alt geworden ist, gibt er anlässlich seiner Volljährigkeit die in den damaligen Bestimmungen geforderte schriftliche Zusage, wobei er Friedrich I. die Pfalzgrafschaft und Kurwürde auf Lebenszeit überantwortet, seine vollzogenen Regierungshandlungen bestätigt und die Verzichtserklärung eidlich vor Zeugen beschwört, namentlich vor Bischof Reinhard I. von Worms; Bischof Matthias von Speyer; Ulrich von Lentersheim, Deutschmeister; Landgraf Hesso zu Leiningen, Graf zu Dagsburg; Graf Wilhelm I. von Wertheim; Gerhard Wildgraf zu Dhaun und Kyrburg, Rheingraf zum Stein; Graf Philipp I. zu Hanau; Ludwig, Herr zu Lichtenberg; Schenk Philipp, Herr zu Erbach; Götz von Adelsheim, Ritter und Hofmeister "et cetera"; Swicker von Sickingen, Ritter; Meister Johann Ernst, Domkustos zu Worms; Siegfried (Sifrid) von Venningen, Domsänger zu Speyer; Meister Konrad Degen und Meister Peter Schwan von Wimpfen, beide Doktoren in geistlichen Rechten; Otto vom Hirschhorn, Ritter; Hans von Kronberg, Ritter und Burggraf zu Starkenberg; Simon von Balzhofen, Ritter und Vogt zu Heidelberg; Wiprecht Sturmfeder, Ritter und Amtmann zu Besigheim; Martin Rüschner, Ritter; Dieter von Weiler, Marschall; Meister Peter Brechtel, Lizenziat in geistlichen Rechten; Dieter von Handschuhsheim, Hofmeister des Pfalzgrafen Philipp; Wendel von Gemmingen, Kammermeister; Jörg von Bach d. Ä.; Hans von Gemmingen zu Guttenberg; Bechtold von Windeck; Eberhard von Gemmingen d. J.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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