Anspruch auf fünf Morgen Artland und Teilung des Nachlasses der Maria Schalck.
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AA 0627, 2339 - H 409/1528
AA 0627 Reichskammergericht, Teil IV: H
Reichskammergericht, Teil IV: H >> 1. Buchstabe H
1610 - 1612 (1596 - 1610)
Enthaeltvermerke: Kläger: Johann Harger, Halbmann von St. Pantaleon zu Horrig (Hzm. Jülich, Amt Geilenkirchen; Selfkantkr. Geilenkirchen-Heinsberg), und Konsorten: Johann Schalck zu Gymnich, (Bekl.) Beklagter: Adolph Schalck, Ratsmitglied in Köln, und Konsorten: seine Mutter Gertraud von Holts (Hüls), (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Lic. Anton Streidt 1610 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Johann Konrad Lasser 1610 - Dr. Heinrich Stembler 1610 Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Offizial zu Köln (Johann Kempis) - 2. Offizial zu Köln (Heinrich Steck) - 3. Jakob Middendorp, Dekan von St. Andreas in Köln, päpstlicher Richter und Kommissar - 4. Propst von St. Maria ad gradus in Köln - 5. RKG 1610 - 1612 (1596 - 1610) Beweismittel: Vier Urteile des Offizials 1596 und 1604, des Dekans von St. Andreas 1606 und des Propstes von St. Maria ad gradus 1608 (Q 6). Beschreibung: 17 Bl., lose; Q 1 - 8.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:28 MESZ