10006 Oberhofmarschallamt, Nr. G, Nr. 21 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10006 Oberhofmarschallamt
10006 Oberhofmarschallamt >> 1. Akten >> 1.07. Karneval (G)
1721
Enthält u. a.: Disposition wegen des vom König August II. von Polen nach seiner Rückkehr aus Polen am 23. Dezember 1720 wegen der Geburt des Prinzen aufgesetzten Karnevals vom 1. Januar - 25. Februar 1721 (Bl. 2).- Mit der Besorgung der Lustbarkeiten beauftragte Kavaliere (Bl. 3b).- Komödien werden vom 1. - 18. Januar 1721 wechselweise fortgesetzt (Bl. 4).- Geplante Einsegnung des jungen Prinzen, 19. Januar 1721 (Bl. 4, 7).- Redoute wird am 20. Januar 1721 eröffnet und Tafelsitz abends (Bl. 4b).- Zug aus dem Schloss über die Gänge in das prinzliche Palais zur Abholung des Prinzen und der Prinzessin nach der Redoute (Bl. 7).- Disposition über die Abhaltung des Karnevals vom 3. - 25. Februar 1721 (Bl. 7b).- Büchsenschießen auf der Stallbahn, 3. und 4. Februar 1721 (Bl. 9).- Tabellen auf 2 Scheiben (Bl. 11).- Gewinnverteilung (Bl. 19).- Probebüchsenschießen, 1. Februar 1721 (Bl. 30).- Kampfjagen im Löwenhaus, 8. Februar 1721 (Bl. 35).- Schlittenfahrt und dabei gehaltenes Schlittendamenringrennen nach und im Großen Garten von 4 Banden, 13. Februar 1721 (Bl. 39).- Zugordnung (Bl. 45).- Traktament im Großen Garten (Bl. 55).- Ringrennen, wobei mainteniret worden, auf der Stallbahn, 15. Februar 1721 (Bl. 57).- Tafelsitz während des Ringrennens (Bl. 62).- Tabellen, dabei um Silbergeschirr parieret worden (Bl. 65).- Gewinne und Abrechnung mit den Rennern (Bl. 69, 71).- Schlittenfahrt en masque abends in Dresden, wobei die Stadt illuminiert war, 16. Februar 1721 (Bl. 77).- Promemoria für die Chefs der 4 Banden (Bl. 79).- Zugordnung (Bl. 82, 84).- Fuchsprellen auf der Stallbahn, 22. Februar 1721 (Bl. 87).- Kavaliere, wie sie miteinander geprellet (Bl. 90).- Gefangenes, gehetztes und geprelltes Wildbret (Bl. 91b).- Maskerade Les Bohemiens, Le Jeu des Cartes, L´Equinocte, Les Pellerins, Les Pavillons, in Dresden, 23. Februar 1721 (Bl. 94, 99).- Bekleidung der Banden und wie sie in das Komödienhaus gekommen (Bl. 95).- Auf dem Schloss gehaltene Tafeln (Bl. 97).- Bande Zwerge von 10 Paaren präsentieren sich unter währenden Tafeln (Bl. 98).- Billets werden für die Masken zum Zusehen und zur Redoute gegeben (Bl. 98).- Gemalte Bilder Le Bohemien, l´Equinocte und Pellerine (Bl. 102-105).- Gezeichnete Zwerge (Bl. 106).- Gedruckte Mirtil-Pastorale (Bl. 116).- Nachtringrennen en masque auf der Stallbahn, 24. Februar 1721 (Bl. 119).- Beleuchtung der Bahn und Versammlung der Renner (Bl. 123).- Aufzug (Bl. 123b).- Tabelle (Bl. 127).- Gewinne (Bl. 131).- Wirtschaft von 8 Nationen als Franzosen, Italiener, Norweger, Holländer, Gebirger, Tiroler, Engländer und Schwarzwälder, 28. Februar 1721 (Bl. 134).- Durch die Fouriere den Chefs hinterbrachte Punkte (Bl. 138).- Wirtschaftsschild (Bl. 140, 204).- Wirtschaftspersonen und Banden sowie deren Versammlung (Bl. 141, 144).- Lotterie des Königs für die Damen (Bl. 150).- Einzug der 8 Banden auf das Schloss und deren Aufnahme (Bl. 151, 155).- Tafeln und Tafelsitze (Bl. 157, 159).- Adelige Musikanten (Bl. 162).- Attestat des Marktschreiers und dessen Zettel (Bl. 163).- Bilder der 8 Banden (Bl. 170-203).- Musik des Schulmeisters (Bl. 205).- Zur Wirtschaft verkleidete Livreepersonen (Bl. 209).- Jahrmarkt, 25. Januar - 28. Februar 1721 (Bl. 213).- Boutiquen und deren Besetzung (Bl. 215).- Tafelsitze während des Karnevals (Bl. 221).- Zeichnung der Tafel bei der Maskerade und der Wirtschaft (Bl. 228, 232).- Redoute (Bl. 241).- Personen mit Erlaubnis zum Warenverkauf bei der Redoute (Bl. 244).- Karnevalslust in poetischen Einfällen von Johann Ulrich König (Bl. 255).- Zwerge nach den 12 Monaten oder neu eröffneter Bauerntanzboden mit Zwergen in Kupfer gestochen (Bl. 279, 293).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:22 MEZ