Theoderich III., Bischof zu Münster, beurkundet, dass sein Vorgänger, Bischof Otto, einen Zehnten aus drei Häusern zu Renen, zwei Häusern zu Mutthenhem, zweien zu Suthreic und einem zu Rudwic, zusammen 10 Schillinge Münsterscher Denarien und 10 Malt Roggen ertragend, an den Ritter Werner von Havekesbeke und dessen Ehefrau Eva für 25 Mark verpfändet, und erlaubt der Äbtissin Ida und dem Konvent zu S. Marien in Münster, von dem zweiten Ehemann der gedachten Eva, dem Ritter Sibert von Aslen, als damaligem Inhaber des gedachten Zehnten denselben für die gleiche Summe von 25 Mark einzulösen, nachdem das Kloster dem Bischof noch 15 Mark herausgegeben, die er zum Bau des Thurmes Landicke verwendet; doch behält er sich das Wiederkaufsrecht für 40 Mark vor. Zeugen (Auswahl): Reimboldus major praepositus; Herimannus major decanus; Wenemarus scolasticus; Volcmarus praepositus S. Pauli (des alten Doms); Bernardus cantor; Bernardus cellerarius; Olricus S. Martini decanus.