Übersetzung französischer Aktenstücke aus Neuchâtel
Vollständigen Titel anzeigen
A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6891
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 17 Geburtsbriefe 1823-1838
1835 Februar
Regest: 1) Stadthaus in Neuchâtel.
1835. 20. Februar.
Bürgerrechts-Bescheinigung.
Die 4 Ministerien, grosser und kleiner Rat der Stadt Neuchâtel in der Schweiz tun zu wissen, dass Caroline Marie Steiner, Tochter des verstorbenen Heinrich Ludwig Steiner und der Magdalene Charlotte Rosselet, geboren den 14. April und getauft den 12. Juni 1811, Eingeborene und Bürgerin der Stadt Neuchâtel ist, und geben die feierliche Versicherung, dass sie zu jeder Zeit und unter allen Umständen von neuem als solche in Neuchâtel anerkannt und aufgenommen werden wird, ausser wenn sie durch Heirat mit einem Nichtbürger diese Eigenschaft verlieren würde. ...
2) Neuchâtel.
1835. 17. Februar.
Taufschein.
Den 12. Juni 1811 ist getauft worden die am 14. April 1811 geborene Caroline Marie Steiner, Tochter des Heinrich Ludwig Steiner, Bürgers von Neuchâtel, und der Magdalene Charlotte Rosselet, Enkelin des verstorbenen Ludwig Steiner, Enkelin des verstorbenen Peter Ignez Rosselet. Paten: Franz Rochiad, Sohn.
Caroline Kuenne (?).
Konfirmation und 1. Abendmahl am Karfreitag, 4. April 1828.
3) Neuchâtel.
1835. 21. Februar.
Heiratsversprechen.
zwischen Johannes Zacharias Elwert, Sohn des verstorbenen Johannes Elwert und der Marie Catharine geb. Schauwecker von Reutlingen,
und Caroline Marie Steiner, Tochter des verstorbenen Heinrich Ludwig Steiner und der Magdalene Charlotte geb. Rosselet, Bürgerin von Neuchâtel.
4) Neuchâtel.
1835. 21. Februar.
Auszug aus den Totenregistern.
Den 23. März 1814 ist beerdigt worden Heinrich Ludwig Steiner, Kirchenpfleger, in einem Alter von 38 1/2 Jahren, gestorben den 21. März am Nervenfieber, Sohn des verstorbenen Johann Ludwig Steiner, und der Susanne Marie Marthe Scanairet (?).
5) Neuchâtel.
1835. 20. Februar.
Erklärung der Mutter der Marie Caroline Steiner.
Charlotte Sandoz, Witwe, wohnhaft in Neuchâtel, verheiratet in erster Ehe an den verstorbenen Heinrich Ludwig Steiner, hat vor dem unterzeichneten öffentlichen Notar in Gegenwart von 2 Zeugen erklärt, dass sie ihre volle Zustimmung gebe zu der Ehe, die ihre Tochter Marie Caroline Steiner aus ihrer 1. Ehe eingehen wolle mit Johann Zacharias Elwert, Conditor, wohnhaft in Reutlingen. Ihre Tochter besitze in barem Geld 800 Schweizerfranken und habe nie Vormünder noch Pfleger gehabt. ...
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Am 4. März 1835 ins Bürgerrecht aufgenommen.
1835. 20. Februar.
Bürgerrechts-Bescheinigung.
Die 4 Ministerien, grosser und kleiner Rat der Stadt Neuchâtel in der Schweiz tun zu wissen, dass Caroline Marie Steiner, Tochter des verstorbenen Heinrich Ludwig Steiner und der Magdalene Charlotte Rosselet, geboren den 14. April und getauft den 12. Juni 1811, Eingeborene und Bürgerin der Stadt Neuchâtel ist, und geben die feierliche Versicherung, dass sie zu jeder Zeit und unter allen Umständen von neuem als solche in Neuchâtel anerkannt und aufgenommen werden wird, ausser wenn sie durch Heirat mit einem Nichtbürger diese Eigenschaft verlieren würde. ...
2) Neuchâtel.
1835. 17. Februar.
Taufschein.
Den 12. Juni 1811 ist getauft worden die am 14. April 1811 geborene Caroline Marie Steiner, Tochter des Heinrich Ludwig Steiner, Bürgers von Neuchâtel, und der Magdalene Charlotte Rosselet, Enkelin des verstorbenen Ludwig Steiner, Enkelin des verstorbenen Peter Ignez Rosselet. Paten: Franz Rochiad, Sohn.
Caroline Kuenne (?).
Konfirmation und 1. Abendmahl am Karfreitag, 4. April 1828.
3) Neuchâtel.
1835. 21. Februar.
Heiratsversprechen.
zwischen Johannes Zacharias Elwert, Sohn des verstorbenen Johannes Elwert und der Marie Catharine geb. Schauwecker von Reutlingen,
und Caroline Marie Steiner, Tochter des verstorbenen Heinrich Ludwig Steiner und der Magdalene Charlotte geb. Rosselet, Bürgerin von Neuchâtel.
4) Neuchâtel.
1835. 21. Februar.
Auszug aus den Totenregistern.
Den 23. März 1814 ist beerdigt worden Heinrich Ludwig Steiner, Kirchenpfleger, in einem Alter von 38 1/2 Jahren, gestorben den 21. März am Nervenfieber, Sohn des verstorbenen Johann Ludwig Steiner, und der Susanne Marie Marthe Scanairet (?).
5) Neuchâtel.
1835. 20. Februar.
Erklärung der Mutter der Marie Caroline Steiner.
Charlotte Sandoz, Witwe, wohnhaft in Neuchâtel, verheiratet in erster Ehe an den verstorbenen Heinrich Ludwig Steiner, hat vor dem unterzeichneten öffentlichen Notar in Gegenwart von 2 Zeugen erklärt, dass sie ihre volle Zustimmung gebe zu der Ehe, die ihre Tochter Marie Caroline Steiner aus ihrer 1. Ehe eingehen wolle mit Johann Zacharias Elwert, Conditor, wohnhaft in Reutlingen. Ihre Tochter besitze in barem Geld 800 Schweizerfranken und habe nie Vormünder noch Pfleger gehabt. ...
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Am 4. März 1835 ins Bürgerrecht aufgenommen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Secretär des Rats Incottet
Pastor Guillebert
Droz, Diakon
Notar Belenot
Borel, Hospitalier
Const. Reymond, öffentl. Notar
Bemerkungen: Abschrift bezw. Übersetzung von Urkunden in französischer Sprache (die Originale hier nicht vorhanden)
vgl. Deutsches Geschl. Buch Bd. 41 S. 126 f.
Genetisches Stadium: Abschrift
Pastor Guillebert
Droz, Diakon
Notar Belenot
Borel, Hospitalier
Const. Reymond, öffentl. Notar
Bemerkungen: Abschrift bezw. Übersetzung von Urkunden in französischer Sprache (die Originale hier nicht vorhanden)
vgl. Deutsches Geschl. Buch Bd. 41 S. 126 f.
Genetisches Stadium: Abschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ