Martin Plantsch, Professor der Theologie etc., und Martin Preuninger, Ordinarius des kanonischen Rechts an der Universität Tübingen, vergleichen den Abt Johann [von Fridingen] von Bebenhausen und den Pfarrer von Lustnau (Lustnow) wegen des Kleinzehnten von dem Bebenhauser Hof in Pfrondorf, welchen das Kloster erst vor Kurzem aus dem Selbstbau in Pacht gegeben hatte, dahin, dass der genannte Pfarrer, so lange der Hof verpachtet sei, für die Versetzung des Hofbauern mit den kirchlichen Wohltaten, dagegen wenn der Hof wieder in Selbstbau übernommen werde, das Kloster jenen Zehnten zu beziehen habe.
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Martin Plantsch, Professor der Theologie etc., und Martin Preuninger, Ordinarius des kanonischen Rechts an der Universität Tübingen, vergleichen den Abt Johann [von Fridingen] von Bebenhausen und den Pfarrer von Lustnau (Lustnow) wegen des Kleinzehnten von dem Bebenhauser Hof in Pfrondorf, welchen das Kloster erst vor Kurzem aus dem Selbstbau in Pacht gegeben hatte, dahin, dass der genannte Pfarrer, so lange der Hof verpachtet sei, für die Versetzung des Hofbauern mit den kirchlichen Wohltaten, dagegen wenn der Hof wieder in Selbstbau übernommen werde, das Kloster jenen Zehnten zu beziehen habe.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 1677
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Pfrondorf
1495 November 4 (die quarta mensis Novembris Indictione tredecima)
16,4 x 36,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Aussteller: Plantsch, Martin; Professor der Theologie etc.; Preuninger, Martin; Ordinarius des kanonischen Rechts an der Universität Tübingen
Siegler: Plantsch, Martin; Professor der Theologie etc.; Preuninger, Martin; Ordinarius des kanonischen Rechts an der Universität Tübingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel anhängend
Siegler: Plantsch, Martin; Professor der Theologie etc.; Preuninger, Martin; Ordinarius des kanonischen Rechts an der Universität Tübingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel anhängend
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:19 MEZ
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