Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen; des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit den Herzögen Ulrich und Christoph; Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen; Wilhelm v. Sternfels; dem Oberamtmann der Obergrafschaft Katzenelnbogen
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.137 Württemberg
Juni - Dezember 1536
Enthält: (1521) 1536 Juni, Juli. Herzog Ulrich bittet um Aufschub für die Bezahlung der fälligen Kriegsschuldrate und um Zusendung der vom Landgrafen und von Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen angeblich aufgerichteten Eheordnung. Herzog Ulrich übersendet den unter Beteiligung Blaurers von den württembergischen Theologen und Gelehrten angefertigten Ratschlag wegen der Wiedertäufer und bittet, auf die Wiedertäufer gut acht zu geben. Plan einer Heirat des Grafen Georg von Württemberg mit einer Tochter Herzog Heinrichs von Mecklenburg und einer Zusammenkunft in Celle
Enthält: Ulrich erwartet einen Ratschlag Philipps, die Erektion betreffend. Streit Herzog Ulrichs mit Würzburg über Möckmühl, Verhandlungen mit Kurfürst Ludwig von der Pfalz zu seiner Beilegung. Anfrage an den Herzog wegen seines Eintrittes in die Rheinische Einung. Zeitungen aus England, Geldern und Dänemark. Der Landgraf übersendet Abschrift des Abschiedes zu Naumburg zwischen ihm und Kurfürst Johann Friedrich. Herzog Ludwig von Bayern streut das Gerücht aus, Herzog Ulrich habe Graf Wilhelm von Fürstenberg bei seinen Werbungen für Frankreich unterstützt. Abschluß eines Vergleiches zwischen Kurfürst Johann Friedrich und Herzog Georg von Sachsen. Verhandlungen des Marschalls des Pfalzgrafen Ott Heinrich Wilhelm Georg v. Leonrod mit dem Landgrafen. Forderung der Stände des ehemaligen Schwäbischen Bundes an Herzog Ulrich. Der Landgraf bittet um Falken. Streit des Herzogs mit einigen ausgewichenen Mönchen der Klöster Adelberg und Bebenhausen
Enthält: deren Klage beim Kaiser
Enthält: Mandate des Königs Ferdinand an Ulm und Eßlingen
Enthält: Fürsprache des Schmalkaldischen Bundes bei König Ferdinand und bei dem Kaiser für Ulrich. Beschwerde der Stadt Memmingen über ihren ehemaligen Spitalmeister. Verhandlungen auf dem Tage zu Oberwesel wegen des Hans Thoma (v. Rosenberg) und des Boxberges, Stellung des Landgrafen zu Kurpfalz. Versorgung des Grafen Georg von Württemberg im Falle seiner Verheiratung. Entrichtung der fälligen Kriegskostenrate Herzog Ulrichs. (Konzept der undatierten Quittung des Landgrafen im Samtarchiv Bd. III S. 146 Nr. 27 a.) Der Landgraf hat 5000 Gulden aus Anlaß des zwischen Herzog Ulrich und Ulm abgeschlossenen Vergleiches von der fälligen Kriegskostenrate nachgelassen. (Quittung der württembergischen Kammerbeamten vom 29. Juli 1536, im Samtarchiv Bd. III S. 144 Nr. 25.) Klage der Herzogin Sabina von Württemberg beim Kaiser wegen der Einziehung ihres Wittums durch Herzog Ulrich (Abschriften)
Enthält: August - Oktober. Irrung zwischen Herzog Ulrich und Wilhelm v. Sternfels. Die Herzöge von Bayern streuen Gerüchte über Angriffspläne des Herzogs aus
Enthält: der Landgraf rät zu Gegenmaßnahmen und ist bereit, ihm Sebastian Schertlin zu überlassen. Entwurf der Verfassung zur Gegenwehr für die Schmalkaldener, Erlegung des Bundesanteiles, Bestellung der Unterhauptleute. Forderung der Mönche aus Adelberg. Der Kurfürst von der Pfalz vermittelt zwischen Herzog Ulrich und Würzburg. Der Herzog rechtfertigt sich gegenüber dem Kurfürsten von Sachsen und dem Landgrafen wegen der Abfindung der Geistlichen und Klosterpersonen in Württemberg, namentlich in der Pfandschaft Heidenheim. Pfalzgraf Ott Heinrich regt erneut eine Vermittlung zwischen Herzog Ulrich und Bayern an
Enthält: November, Dezember. Mitteilung neuer Zeitung durch Herzog Christoph. Klage der Äbte von St. Georgen und Maulbronn gegen Herzog Ulrich am kaiserlichen Kammergericht wegen der Durchführung der Reformation. Neue Reibungen zwischen Ulm und Württemberg
Enthält: der Landgraf rät zur Einigung des Evangeliums wegen. Zeitung aus Frankreich. Irrung Herzog Ulrichs mit Wilhelm v. Sternfels. Vermittlung zwischen Württemberg und Bayern. Streit des Herzogs mit Würzburg über Möckmühl. Der Landgraf bietet Herzog Ulrich Falken an. Heinz v. Lüder hat in Notwehr einen Totschlag begangen. Irrung Herzog Ulrichs mit Eßlingen
Enthält: der Landgraf rät zu gütlicher Einigung der evangelischen Sache wegen. Verhandlungen mit Herzog Heinrich von Mecklenburg. Der Landgraf rät, der Rheinischen Einung beizutreten. Einladung an Herzog Ulrich zum Bundestage in Schmalkalden für den 7. Februar 1537 und vorher für den 1. Februar nach Kassel
Enthält: (1495) Ohne Datum. (Die im Schreiben des Landgrafen erwähnte Versammlung zu Ingolstadt fand am 12. März 1536 statt.) Der Herzog plant, seinem Bruder Georg die Erbfolge in einem Teile Württembergs zu sichern
Enthält: der Landgraf übersendet einen Ratschlag in causa erectionis mit einer Urkunde Kaiser Maximilians (1495, Abschrift)
Enthält: Ulrich erwartet einen Ratschlag Philipps, die Erektion betreffend. Streit Herzog Ulrichs mit Würzburg über Möckmühl, Verhandlungen mit Kurfürst Ludwig von der Pfalz zu seiner Beilegung. Anfrage an den Herzog wegen seines Eintrittes in die Rheinische Einung. Zeitungen aus England, Geldern und Dänemark. Der Landgraf übersendet Abschrift des Abschiedes zu Naumburg zwischen ihm und Kurfürst Johann Friedrich. Herzog Ludwig von Bayern streut das Gerücht aus, Herzog Ulrich habe Graf Wilhelm von Fürstenberg bei seinen Werbungen für Frankreich unterstützt. Abschluß eines Vergleiches zwischen Kurfürst Johann Friedrich und Herzog Georg von Sachsen. Verhandlungen des Marschalls des Pfalzgrafen Ott Heinrich Wilhelm Georg v. Leonrod mit dem Landgrafen. Forderung der Stände des ehemaligen Schwäbischen Bundes an Herzog Ulrich. Der Landgraf bittet um Falken. Streit des Herzogs mit einigen ausgewichenen Mönchen der Klöster Adelberg und Bebenhausen
Enthält: deren Klage beim Kaiser
Enthält: Mandate des Königs Ferdinand an Ulm und Eßlingen
Enthält: Fürsprache des Schmalkaldischen Bundes bei König Ferdinand und bei dem Kaiser für Ulrich. Beschwerde der Stadt Memmingen über ihren ehemaligen Spitalmeister. Verhandlungen auf dem Tage zu Oberwesel wegen des Hans Thoma (v. Rosenberg) und des Boxberges, Stellung des Landgrafen zu Kurpfalz. Versorgung des Grafen Georg von Württemberg im Falle seiner Verheiratung. Entrichtung der fälligen Kriegskostenrate Herzog Ulrichs. (Konzept der undatierten Quittung des Landgrafen im Samtarchiv Bd. III S. 146 Nr. 27 a.) Der Landgraf hat 5000 Gulden aus Anlaß des zwischen Herzog Ulrich und Ulm abgeschlossenen Vergleiches von der fälligen Kriegskostenrate nachgelassen. (Quittung der württembergischen Kammerbeamten vom 29. Juli 1536, im Samtarchiv Bd. III S. 144 Nr. 25.) Klage der Herzogin Sabina von Württemberg beim Kaiser wegen der Einziehung ihres Wittums durch Herzog Ulrich (Abschriften)
Enthält: August - Oktober. Irrung zwischen Herzog Ulrich und Wilhelm v. Sternfels. Die Herzöge von Bayern streuen Gerüchte über Angriffspläne des Herzogs aus
Enthält: der Landgraf rät zu Gegenmaßnahmen und ist bereit, ihm Sebastian Schertlin zu überlassen. Entwurf der Verfassung zur Gegenwehr für die Schmalkaldener, Erlegung des Bundesanteiles, Bestellung der Unterhauptleute. Forderung der Mönche aus Adelberg. Der Kurfürst von der Pfalz vermittelt zwischen Herzog Ulrich und Würzburg. Der Herzog rechtfertigt sich gegenüber dem Kurfürsten von Sachsen und dem Landgrafen wegen der Abfindung der Geistlichen und Klosterpersonen in Württemberg, namentlich in der Pfandschaft Heidenheim. Pfalzgraf Ott Heinrich regt erneut eine Vermittlung zwischen Herzog Ulrich und Bayern an
Enthält: November, Dezember. Mitteilung neuer Zeitung durch Herzog Christoph. Klage der Äbte von St. Georgen und Maulbronn gegen Herzog Ulrich am kaiserlichen Kammergericht wegen der Durchführung der Reformation. Neue Reibungen zwischen Ulm und Württemberg
Enthält: der Landgraf rät zur Einigung des Evangeliums wegen. Zeitung aus Frankreich. Irrung Herzog Ulrichs mit Wilhelm v. Sternfels. Vermittlung zwischen Württemberg und Bayern. Streit des Herzogs mit Würzburg über Möckmühl. Der Landgraf bietet Herzog Ulrich Falken an. Heinz v. Lüder hat in Notwehr einen Totschlag begangen. Irrung Herzog Ulrichs mit Eßlingen
Enthält: der Landgraf rät zu gütlicher Einigung der evangelischen Sache wegen. Verhandlungen mit Herzog Heinrich von Mecklenburg. Der Landgraf rät, der Rheinischen Einung beizutreten. Einladung an Herzog Ulrich zum Bundestage in Schmalkalden für den 7. Februar 1537 und vorher für den 1. Februar nach Kassel
Enthält: (1495) Ohne Datum. (Die im Schreiben des Landgrafen erwähnte Versammlung zu Ingolstadt fand am 12. März 1536 statt.) Der Herzog plant, seinem Bruder Georg die Erbfolge in einem Teile Württembergs zu sichern
Enthält: der Landgraf übersendet einen Ratschlag in causa erectionis mit einer Urkunde Kaiser Maximilians (1495, Abschrift)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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