Kläger: Witwe des Hermann van El(l)gen und Peter van Ellgen, Kaufleute und Bürger zu Hamburg.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati de exequendo cum clausula; Vollstreckung eines 1663 ergangenen Urteils des Obergerichts in einem Streit zwischen den Klägern und den Assekuradeuren Marcus Funck und Konsorten wegen der Bestellung eines neuen Mitglieds für ein Schiedsgericht zur Beilegung von Streitigkeiten über einen Versicherungsvertrag, nachdem der neben Vincenz Klingenberg präsentierte Hans Gartz (Goertz) (der Jüngere) von den Klägern als parteiisch abgelehnt worden war
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Kläger: Witwe des Hermann van El(l)gen und Peter van Ellgen, Kaufleute und Bürger zu Hamburg.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati de exequendo cum clausula; Vollstreckung eines 1663 ergangenen Urteils des Obergerichts in einem Streit zwischen den Klägern und den Assekuradeuren Marcus Funck und Konsorten wegen der Bestellung eines neuen Mitglieds für ein Schiedsgericht zur Beilegung von Streitigkeiten über einen Versicherungsvertrag, nachdem der neben Vincenz Klingenberg präsentierte Hans Gartz (Goertz) (der Jüngere) von den Klägern als parteiisch abgelehnt worden war
211-2_E 26
E 1058
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> E
1656-1667
Enthält: Prokuratoren: Beklagter: Dr. Johann Georg von Gülich.- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1667.- Darin: Assekuranz-Police von 1656 in Höhe von 2000 Pfund flämisch über die Versicherung einer von Hamburg nach St. Valery in Frankreich bestimmten und von Jan Petersen, Schiffer des "Braunen Hengst", zu transportierenden Partie Wolle durch Hermann und Peter van Ellgen bei Marcus Funck, Heinrich Momma, Georg Becceler, Johann Jakob Hübener (Hiebenaer), Abraham Stockmann, Anton Erhar(d)t, Hinrich Busch (der Jüngere), Joris Schrötteringk (der Jüngere, Dietrichs Sohn), Dietrich Vasmer und Dietrich Cordes; "Kompromiss" von 1658 zwischen den Klägern und den Assekuradeuren Marcus Funck und Konsorten über die endgültige Beilegung der entstandenen Streitigkeiten durch ein Schiedsgericht von unparteiischen Kaufleuten.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11099 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Akte unvollständig.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ