Hundhammer, Alois (Bestand)
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Hundhammer Alois:01
Archiv für Christlich-Soziale Politik (Archivtektonik) >> A. Personen der Zeitgeschichte >> Nachlässe
Beschreibung: Politische Tätigkeit, u. a. Regierungsbildungen 1946-1960, Reden und Artikel 1951-1968, Spielbanken-Untersuchungsausschuss und -prozess 1953-1966, CSU 1948-1970; Rücktritt Josef Müllers als bayerischer Justizminister 1952; Zeitungsausschnittsammlung 1949-1971; katholische Einrichtungen 1956-1971; Prozesse gegen die Presse, v. a. gegen den Simplicissimus 1947-1969
Findmittel: Repertorium
Lebensdaten: 25.02.1900 - 01.08.1974
Biogramm: Dr. phil., Dr. rer. oec., Angestellter, Geschäftsmann, MdL, Staatsminister
1919-1923 Studium der Geschichte, Philosophie, Staatswissenschaften und Volkswirtschaft, 1923 Promotion zum Dr. phil., 1925 zum Dr. rer. oec.; 1923- 1927 Referent bei der Kreisbauernkammer Oberbayern, 1927-1933 stv. Generalsekretär des Bayerischen Christlichen Bauernvereins; 1932-1933 MdL; 1933 Schutzhaft im KZ Dachau, 1934-1945 Inhaber eines Schuhgeschäftes, 1939-1945 Militärdienst; 1945 Mitbegründer der CSU, 1946-1970 Vorsitzender des CSU-BV Oberbayern und Mitglied des CSU-Landesvorstands; 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung und gleichzeitig Vorsitzender der CSU-Fraktion, 1946-1970 MdL, 1946-1951 Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag, 1946-1950 Staatsminister für Unterricht und Kultus, 1951-1954 Präsident des Bayerischen Landtags, 1957-1969 Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Findmittel: Repertorium
Lebensdaten: 25.02.1900 - 01.08.1974
Biogramm: Dr. phil., Dr. rer. oec., Angestellter, Geschäftsmann, MdL, Staatsminister
1919-1923 Studium der Geschichte, Philosophie, Staatswissenschaften und Volkswirtschaft, 1923 Promotion zum Dr. phil., 1925 zum Dr. rer. oec.; 1923- 1927 Referent bei der Kreisbauernkammer Oberbayern, 1927-1933 stv. Generalsekretär des Bayerischen Christlichen Bauernvereins; 1932-1933 MdL; 1933 Schutzhaft im KZ Dachau, 1934-1945 Inhaber eines Schuhgeschäftes, 1939-1945 Militärdienst; 1945 Mitbegründer der CSU, 1946-1970 Vorsitzender des CSU-BV Oberbayern und Mitglied des CSU-Landesvorstands; 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung und gleichzeitig Vorsitzender der CSU-Fraktion, 1946-1970 MdL, 1946-1951 Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag, 1946-1950 Staatsminister für Unterricht und Kultus, 1951-1954 Präsident des Bayerischen Landtags, 1957-1969 Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
1,5 lfd. m
Bestand
Literatur: Bernhard Zittel, Alois Hundhammer (1900-1974), in: Zeitgeschichte in Lebensbildern, Bd. 5, hg. v. Jürgen Aretz, Rudolf Morsey, Anton Rauscher, Mainz 1982, S. 253-265; Paul Hussarek, Hundhammer Der Weg des Menschen und Staatsmannes, München 1950/51; Hilde Balke, Die Präsidenten des Bayerischen Landtags, München 2001, S. 128-171; Oliver Braun, Die Staatsbürgerlichen Vorträge von Alois Hundhammer aus den Jahren 1930 und 1931, München 2005; Oliver Braun, Konservative Existenz in der Moderne. Das politische Weltbild Alois Hundhammers (1900-1974), (UQZ Bd. 7) München 2006; Biographie in: Geschichte des Bayerischen Parlaments 1819-2003;
von Alois Hundhammer u. a.: Weg des Menschen und Staatsmannes, München 1950/51; Mein Beitrag zur bayerischen Politik 1945-1965 (Historisch-politische Schriftenreihe des Neuen Presseclubs, H. 7), München 1965
von Alois Hundhammer u. a.: Weg des Menschen und Staatsmannes, München 1950/51; Mein Beitrag zur bayerischen Politik 1945-1965 (Historisch-politische Schriftenreihe des Neuen Presseclubs, H. 7), München 1965
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 08:35 MESZ