Zwischen Adolf v. Limburg (Adoulph van Lymborch), Junker zu Styrum (Stirhem), und Elisabeth, Tochter v. Reichenstein (Rychensteyn), wird unter Vermittlung ihrer Mutter Katharina v. Sayn ( Seyne), Witwe v. Reichenstein (Rychentein), Jürgen v. Sayn (Seyne), Graf zu Wittgenstein, Domprobst zu Köln, als Oheim der Braut, sowie der Kölner Domherren Johann, Wilhelm und Ludwig v. Reichenstein (Loidewich van Rychensteyn) als Brüder der Braut, ferner der Ritter Johann v. Altenbochum (Altenbokem), Adrian Sobbe v. Grimberg (Gryndtberghe) und Johann v. Hanxleden als Freunde des Bräutigams, eine Eheabsprache getroffen. Danach soll Adolf 300 Goldgulden als Brautschatz bis kommende Ostern erhalten, dazu alle Ansprüche auf Elisabeths väterliches und mütterliches Erbe. Die Braut erhält als Morgengabe sämtliche Güter zu Mülheim (Molhem), mit denen Adolfs Mutter beleibzüchtigt war. Solange sein Vater Wilhelm v. Limburg, Herr zu Styrum, einige dieser Güter in Besitz hält, soll Elisabeth den Hof tem Biege (Beyge) und das Gut Kamperhof (tom Campe) als Leibzucht verschrieben erhalten.