Promotionensangelegenheiten, Anfragen und Gesuche der Juristischen Fakultät
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Jur. Fak. 263
VIII
Sortierung: 00045
2.5./I Juristische Fakultät
Juristische Fakultät >> 07. Promotionsangelegenheiten >> 07.01. Allgemeine Promotionsangelegenheiten, Anfragen und Gesuche
1893-1915
Enthält v.a.: Ministerialerlasse: Gleichbehandlung nichtpreußischer Angehöriger des Deutschen Reiches wie Inländer im Sinne der Statuten (1894) bei Zulassung zur Promotion hinsichtlich Reifezeugnis (1896). - Aufforderungen und Berichte zur Anzahl der Promotionen und Ehrenpromotionen. - Bekanntmachung des Ministeriums: Berücksichtigungen der Bemühungen des Kandidaten zur Schließung von Lücken bei Zulassung zur Doktorpromotion ohne Reifezeugnis eines deutschen Gymnasiums (1896). - Herabsetzung der Anzahl einzureichender Druckexemplare der Promotions- und Habilitationsschriften (1897), dabei: Anregung des Ministeriums und Einstellung der Einsendung von 5 Exemplaren, Bericht der Fakultät mit Verteilerschlüssel für Professoren und Einrichtungen. - Diskussion um Vorlage, Qualität und Dispension (Befreiung) einer Arbeit als Bedingung zur Promotionszulassung. - Aufforderung des Ministeriums: Nachweis der rite oder honoris causa promovierten Frauen für zurückliegende 30 Jahre (1900, ohne Antwortschreiben). - Einladung zu Fakultätssitzungen am: 3. Febr. 1900, 25. Apr. 1913. - Promotionsgesuche, -anfragen und -absagen, Voten der Professoren: Referendar Robert Müller (1899), cand. jur. Max Achilles (1900); Referendar R. Hauffe (1900), Bergreferendar Herbig (1900), Gerichtsassessor Barth (1900), Referendar Heuß (1900), Notar F. Frese (1900), Friedrich Dingel (1901), Referendar Gerd von Bethe (1904), Referendar Alfred Kolbe (1904), cand. jur Karl Schneider (1904), Gerichtsreferendar Haarmann (1906), Referendar Herbert Thust (1906), Simon Zabludowski (1906), Dr. Gustav Schneeli (1907), Bela von Karezagy (1909), Referendar Wilhelm Schwemmler (1909), jur. cand. Nikilaus Cochlovius (1909), Patentanwalt Gustav Rauter (1909), Klaus Joachim Ascher (1909), cand. jur. Joseph Baroch (1910), stud. jur. Nicolaus Wenzdikoff (1910), Karl Röttgen (1910), Oskar Püttmann (1910), cand. jur. Ernst Leese (1910, stud. jur. Bogdan Kessiakoff (1910), Referendar Rosenstein (1912), Gewerbeinspektor Emil Schumacher (1913), Referendar Walter Werner (1913), P. Koch (1911), Rechtanwalt Henning (Deutsch-Südwestafrika, 1911), Kurt Lentke (1913), Referendar Fritz Grobba (1913), Walter Serner (1912), Referendar Alsleben (1913), cand. ing. Carol Jebens (1913), Walter Werner (1913), Dr. Heinrich Kuntze (1914), Paul Evers (1914), cand. jur. M. Schönmann (1914). - Verfahren bei Examen rigorosa. - Erfassung rückständiger Doktoranden. - Anfragen betr. Ausstellung von Zeugnissen und Dr.-Diplom: Karl Wiebach (1904), Dr. Erich Schubart (1911), cand. jur. Walter Wernicke (1913). - Mitteilung über abgewiesene und aberkannte Promotionen: Ernst Weber (Halle-Wittenberg, 1906), Robert Kettner (Erlangen, 1907), Eduard Reinhart Bornefeld (Leipzig, 1909), Ernst Bernhardt (Freiburg, 1912), Georg Grochtman (Göttingen, 1913), Ernst Feldmann (Heidelberg, 1914). - Anfragen zu durchgeführten Promotionen an der Fakultät: Dr. Thulewitz (1907), Dr. Neuhaus betr. Heinz Oberschulte (1911). - Überarbeitung der Promotionsbedingen bei Neudruck. - Anfrage Uni Göttingen betr. Zulassung von Frauen zur Promotion (1910). - Anfrage betr. Rückerstattung von Promotionsgebühren: Dr. Wilhelm Krienitz (1910). - Promotionsstatistik deutscher Universitäten unterteilt nach Fakultäten 1910/11 - 1911/12. - Mitteilung über Namensänderung: Dr. Paul Wosilat in Hundrieter (1911). - Diskussion über Dr.-Titel des Referendars Wilhelmi ohne Zustellung des Diploms der Fakultät und Nachweis vorschriftsmäßiger Drucklegung der Dissertation (1912). - Beschränkung der Zulassung von Dr.-Kandidaten. - Beschluß der Fakultät über Zusatz zu Promotionsbedingungen (1914). - Beschwerde Dr. Frensdorf betr. Drucklegung von Dissertationen. - Ministeralverfügungen nach Ausbruch des Krieges: Ausschluß Angehöriger feindlicher Staaten von Promotion, kein Erlaß mündlicher Prüfungen für im Felde stehende Doktoranden, des Doktoreids und vorgeschriebener Anzahl von Exemplaren gedruckter Dissertation.
Enthält auch: Promotionsbestimmungen der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät Münster (1910). - Exegesen-Texte (1893-1911).
Enthält auch: Promotionsbestimmungen der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät Münster (1910). - Exegesen-Texte (1893-1911).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ