Erwin Staudt
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 D993227/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999 >> Dezember 1999
Sonntag, 12. Dezember 1999
Studio-Interview mit Erwin Staudt, dem Vorsitzenden der IBM-Geschäftsführung Deutschland. Er rechnet nicht mit einem "Super-Gau" zum Jahreswechsel, da in den vergangenen zwei Jahren rund 100 Millionen Mark in die "Jahr 2000-Umrüstung investiert wurden. Dennoch sind allein bei IBM an Silvester 1.500 Mitarbeiter in Rufbereitschaft, um bei Computer-Problemen helfen zu können. Für Staudt wird das neue Jahrhundert "ein Jahrhundert der Informationstechnik". Mit dem Internet stehe eine kulturelle Revolution bevor. Information werde nicht mehr als privilegiertes Wissen gehandelt. Für die informationstechnische Herausforderung des neuen Jahrtausends sei die Bundesrepublik nicht genügend gerüstet. Staudt fordert, der Staat müsse eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der neuen Informationstechniken übernehmen.
SWR 2
0:15:00; 0'15
Audio-Visuelle Medien
EDV: Internet
Elektronische Datenverarbeitung (EDV)
Finanzierung
Information
Jahreswechsel
Jahrhundert
Problem
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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