Probst Johann Jakob zu Ellwangen und Eberhard Herzog von Württemberg, die von Kaiser Friedrich III. mit Schlichtung der Streitigkeiten zwischen den drei Gebrüdern Gaildorfer Linie, insbesondere zwischen Schenk Christian Ludwig und Johann Wilhelm, beauftragt sind, bzw. deren (genannte) sieben Subdelegierte schließen zwischen den Parteien einen Rezess ab. Christian Ludwigs Klage der Laesion bei der Abteilung der Herrschaft Schmiedelfeld zu Gunsten Schenk Johann Wilhelms soll durch eventuelle Reduktion auf Grund der von Schenk Johann Wilhelm vorzulegenden Lagerbücher u.dgl. beigelegt werden. Sodann werden über die Deputate der zwei Brüder, Wegnahme von sechs Ochsen durch Schenk Johann Wilhelm, die der Gemahlin Schenk Christian Ludwigs gehören, Kriegsexekution, Unkosten und Schäden u.a. Bestimmungen getroffen. (Insert in Kaiserlichen Konfirmation vom 12. November 1640=
Vollständigen Titel anzeigen
Probst Johann Jakob zu Ellwangen und Eberhard Herzog von Württemberg, die von Kaiser Friedrich III. mit Schlichtung der Streitigkeiten zwischen den drei Gebrüdern Gaildorfer Linie, insbesondere zwischen Schenk Christian Ludwig und Johann Wilhelm, beauftragt sind, bzw. deren (genannte) sieben Subdelegierte schließen zwischen den Parteien einen Rezess ab. Christian Ludwigs Klage der Laesion bei der Abteilung der Herrschaft Schmiedelfeld zu Gunsten Schenk Johann Wilhelms soll durch eventuelle Reduktion auf Grund der von Schenk Johann Wilhelm vorzulegenden Lagerbücher u.dgl. beigelegt werden. Sodann werden über die Deputate der zwei Brüder, Wegnahme von sechs Ochsen durch Schenk Johann Wilhelm, die der Gemahlin Schenk Christian Ludwigs gehören, Kriegsexekution, Unkosten und Schäden u.a. Bestimmungen getroffen. (Insert in Kaiserlichen Konfirmation vom 12. November 1640=
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I Bü 2243
B 113 I Bü 2243
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I Limpurg-Obersontheim, Erbschenken
Limpurg-Obersontheim, Erbschenken >> 19. Innere Angelegenheiten des limpurgischen Hauses >> 19.2 Verhandlungen, Verträge, Streitigkeiten der Schenken untereinander betr. Schuldforderungen und Landesteilungen (Erbeinigungen) >> 19.2.2 Zwischen den Mitgliedern des Hauses Limpurg-Gaildorf bis 1713 (ausgestorben im Mannesstamme 1690) >> Probst Johann Jakob zu Ellwangen und Eberhard Herzog von Württemberg, die von Kaiser Friedrich III. mit Schlichtung der Streitigkeiten zwischen den drei Gebrüdern Gaildorfer Linie, insbesondere zwischen Schenk Christian Ludwig und Johann Wilhelm, beauftragt sind, bzw. deren (genannte) sieben Subdelegierte schließen zwischen den Parteien einen Rezess ab. Christian Ludwigs Klage der Laesion bei der Abteilung der Herrschaft Schmiedelfeld zu Gunsten Schenk Johann Wilhelms soll durch eventuelle Reduktion auf Grund der von Schenk Johann Wilhelm vorzulegenden Lagerbücher u.dgl. beigelegt werden. Sodann werden über die Deputate der zwei Brüder, Wegnahme von sechs Ochsen durch Schenk Johann Wilhelm, die der Gemahlin Schenk Christian Ludwigs gehören, Kriegsexekution, Unkosten und Schäden u.a. Bestimmungen getroffen. (Orig. Papier, Libell, Sg. der zwei Kommissionsherren und der drei Brüder zu Limpurg)
19. Juli 1640
Dokument
Probst Johann Jakob zu Ellwangen und Eberhard Herzog von Württemberg, die von Kaiser Friedrich III. mit Schlichtung der Streitigkeiten zwischen den drei Gebrüdern Gaildorfer Linie, insbesondere zwischen Schenk Christian Ludwig und Johann Wilhelm, beauftragt sind, bzw. deren (genannte) sieben Subdelegierte schließen zwischen den Parteien einen Rezess ab. Christian Ludwigs Klage der Laesion bei der Abteilung der Herrschaft Schmiedelfeld zu Gunsten Schenk Johann Wilhelms soll durch eventuelle Reduktion auf Grund der von Schenk Johann Wilhelm vorzulegenden Lagerbücher u.dgl. beigelegt werden. Sodann werden über die Deputate der zwei Brüder, Wegnahme von sechs Ochsen durch Schenk Johann Wilhelm, die der Gemahlin Schenk Christian Ludwigs gehören, Kriegsexekution, Unkosten und Schäden u.a. Bestimmungen getroffen. (Orig. Papier, Libell, Sg. der zwei Kommissionsherren und der drei Brüder zu Limpurg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:32 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Limpurg-Obersontheim, Erbschenken (Bestand)
- 19. Innere Angelegenheiten des limpurgischen Hauses (Gliederung)
- 19.2 Verhandlungen, Verträge, Streitigkeiten der Schenken untereinander betr. Schuldforderungen und Landesteilungen (Erbeinigungen) (Gliederung)
- 19.2.2 Zwischen den Mitgliedern des Hauses Limpurg-Gaildorf bis 1713 (ausgestorben im Mannesstamme 1690) (Gliederung)
- Probst Johann Jakob zu Ellwangen und Eberhard Herzog von Württemberg, die von Kaiser Friedrich III. mit Schlichtung der Streitigkeiten zwischen den drei Gebrüdern Gaildorfer Linie, insbesondere zwischen Schenk Christian Ludwig und Johann Wilhelm, beauftragt sind, bzw. deren (genannte) sieben Subdelegierte schließen zwischen den Parteien einen Rezess ab. Christian Ludwigs Klage der Laesion bei der Abteilung der Herrschaft Schmiedelfeld zu Gunsten Schenk Johann Wilhelms soll durch eventuelle Reduktion auf Grund der von Schenk Johann Wilhelm vorzulegenden Lagerbücher u.dgl. beigelegt werden. Sodann werden über die Deputate der zwei Brüder, Wegnahme von sechs Ochsen durch Schenk Johann Wilhelm, die der Gemahlin Schenk Christian Ludwigs gehören, Kriegsexekution, Unkosten und Schäden u.a. Bestimmungen getroffen. (Orig. Papier, Libell, Sg. der zwei Kommissionsherren und der drei Brüder zu Limpurg) (Archivale)