Prior Peter Sieber, Doktor, und der Konvent des Dominikanerkloster (prediger closters) in der Vorstadt zu Heidelberg bekunden, dass Margarethe von Bayern in ihrem Kloster ein Seelgerät mit 1.000 Gulden gestiftet hat. Obwohl die Rate der Bezahlung erst zu Mariä Heimsuchung [02.07.] angesetzt war, hat die Pfalzgräfin ihnen nun aus Gnade die letzten 100 Gulden ausrichten lassen, womit die Aussteller sie für die gesamte Summe von 1.000 Gulden quitt und ledig sagen.
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Prior Peter Sieber, Doktor, und der Konvent des Dominikanerkloster (prediger closters) in der Vorstadt zu Heidelberg bekunden, dass Margarethe von Bayern in ihrem Kloster ein Seelgerät mit 1.000 Gulden gestiftet hat. Obwohl die Rate der Bezahlung erst zu Mariä Heimsuchung [02.07.] angesetzt war, hat die Pfalzgräfin ihnen nun aus Gnade die letzten 100 Gulden ausrichten lassen, womit die Aussteller sie für die gesamte Summe von 1.000 Gulden quitt und ledig sagen.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 818, 567
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
uff fritag nach dem heiligen ostertag
fol. 402v [alt: 346v]
Urkunden
Ausstellungsort: [ohne Ort]
Siegler: Prior Peter Sieber; Konvent des Dominikanerkloster zu Heidelberg
Siegler: Prior Peter Sieber; Konvent des Dominikanerkloster zu Heidelberg
Kopfregest: "Quitantz der prediger hern umb die tusent gulden so ine unnser gnedigst frauw eyner stifftung halb ettlicher ewigen messen ußgericht hatt". Ausfertigung: GLAK 43 Nr. 2997, vgl. zur Sache auch GLAK 43 Nr. 2991, 2992, 2993, 2994, 2995, 2996 u. 3161.
Syber, Peter; Doktor, Prior des Dominikanerklosters zu Heidelberg, -1508
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:10 MESZ
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