Groeben, Friedrich Wilhelm Graf von der (Dep.) (Bestand)
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VI. HA, Nl Groeben, F. W. v. der
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Militärs >> Neue Armee (Karriereschwerpunkt nach 1806/07)
Laufzeit: 1881 - 1883
Findmittel: Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1827 - 1889
Vorliegender Nachlass wurde vermutlich aus den Akzessionen 132/1924 und 6/1927 gebildet. Die Unterlagen wurden dem Geheimen Staatsarchiv von Siegfried Graf v. d. Groeben, im Jahre 1927 wohnhaft in Neudörfchen-Divitz, übergeben.
Es handelt sich bei dem Schriftgut hauptsächlich um Dokumente über die Bearbeitung des Nachlasses seines Vaters Carl Graf v. d. Groeben durch Friedrich Graf v. d. Groeben; seine persönlichen und dienstlichen Urkunden, Ordensverleihungen und Ehrungen; Aufzeichnungen F. v. d Groebens zu verschiedenen in erster Linie militärischen Themen (wahrscheinlich zum Teil anlässlich seines Besuches der Allgemeinen Kriegsschule entstanden); ein geringer Teil besteht aus Korrespondenz F. v. d. Groebens.
Die Schriftstücke des Nachlasses haben eine Laufzeit von 1827-1889.
Das ursprüngliche Findbuch von Ludwig Dehio enthielt 8 Archivalieneinheiten (Best-Nr. 1-3d). Bei der Verzeichnung des unerschlossenen Anhangs wurde der Nachlass neu gegliedert. Dabei wurde die Bestellnummer 2 dem Klassikationspunkt 2.4 zugeordnet und befindet sich daher nun auf Seite 10 dieses Findbuchs. Bei der Neuberabeitung erfolgte eine Revision des Nachlasses, bei der alle Archivalien vorhanden waren.
Umfang: 0,25 lfm
Zu bestellen: VI. HA, Nl Groeben, F. W. v. d., Nr. ...
Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Friedrich Wilhelm Graf von der Groeben (Dep.), Nr. ...
Berlin, April 2003
(AOInsp. Sylvia Rose)
Lebenslauf von Friedrich Wilhelm Walter von der Groeben
13.09.1827 Geburt Friedrich Wilhelm Walters von der Groeben in Berlin
Vater: Carl Graf von der Groeben, General der Kavallerie
Mutter: Selma Thusnelda von der Groeben, geb. von Dörnberg
21.10.1844 Studium an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn
21.05.1845-10.08.1847 Studium an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin
01.10.1847 Einjährig-Freiwilliger im 2. Garde-Ulanen-Regiment
1848 Straßenkampf in Berlin
01.10.1848 Unteroffizier der Reserve
09.02.1849 Erteilung der Anciennität
01.06.1849 zum 9. Husarenregiment als Avantageur
1849 Feldzug in Baden
09.07.1849 Ernennung zum Portepee-Fähnrich
18.08.1849 Sekonde-Leutnant, aggregiert dem 2. Garde-Ulanen-Regiment mit Patent vom 09.02.1849
14.03.1850 einrangiert
01.10.1853-30.09.1856 kommandiert zur allgemeinen Kriegsschule
14.06.1856 Ernennung zum Premierleutnant
17.07.1856 Versetzung des Hauptmanns vom Generalstabe als Rittmeister und Eskadron-Chef mit Anciennität in das Westphälische Dragonerregiment Nr. 8
01.06.1858 kommandiert zur topographischen Abteilung des Großen Generalstabes
19.02.1859 Hauptmann im Generalstab des 7. Armee-Korps
28.11.1861 Versetzung als Rittmeister und Eskadron-Chef in das Westfälische Dragoner-Regiment Nr. 8 (lt. Priesdorff Nr. 7) mit Patent vom 7.7.1856
05.03.1863 Ernennung zum Hauptmann im Großen Generalstab
17.03.1863 Ernennung des Hauptmanns vom Generalstabe zum "Major aggregiert dem Generalstabe" und kommandiert zur Gesandtschaft in Wien
15.06.1866 in den Generalstab des Großen Hauptquartiers
1866 Feldzug: Schlacht bei Königgrätz
10.10.1866 zum Großen Generalstab abkommandiert
30.10.1866 Ernennung zum Kommandeur des Ulanen-Regiments Nr. 3
31.12.1866 Ernennung zum Oberstleutnant mit Patent vom 30.10.1866
18.06.1869 Ernennung zum Obersten von der Kavallerie
1870/71 Feldzug: Schlachten bei Vionville, Grevelotte, Orléans, Le Mans
31.03.1872-18.07.1872 kommandiert zur Vertretung des beurlaubten Kommandeurs des Dragonerregiments Nr. 14
12.04.1873 Ernennung zum Kommandeur der 13. Kavallerie-Brigade
12.07.1873 Versetzung zur 5. Kavallerie-Brigade
02.09.1873 Beförderung zum Generalmajor
26.11.1874 Anwesenheit bei einer Parade im Winterpalais in Sankt Petersburg
15.06.1875 mit Pension zur Disposition gestellt
03.07.1880 Ernennung zum Generalleutnant
25.10.1889 Tod in Berlin
Die vorstehenden Angaben sind dem überlieferten Taufschein (Nr. 4), dem Personalbericht (Nr. 6), den Urkunden und Patenten (Nr. 6) und der angegebenen Literatur entnommen worden.
Literatur:
K. von Priesdorff (Hrsg.): Soldatisches Führertum. Teil 10 (Fortsetzung), Nr. 2835, Hamburg 1941.
Auf der in der Akte I. HA Rep. 176 Heroldsamt, VI G Nr. 501 befindlichen Stammtafel wird Friedrich Wilhelm von der Groeben samt seinen Vorfahren aufgeführt.
Geschwister:
Georg 1817-1894, General der Kavallerie, 10. Majoratsherr auf Neudörfchen, vermählt mit Gräfin Münster ohne männl. Erben
Albrecht 1818-1864, Major, vermählt mit Gräfin Kielmannsegge
Siegfried 1825-1892, Major, vermählt mit Freiin v. Krassow
Günther 1832-1900, Generalleutnat z. D., vermählt mit von Eschwege .
In den Gothaischen Genealogischen Taschenbüchern der Gräflichen Häuser für die Jahre 1895 und 1942, die auch eine Stammtafel der Familie v. d. Groeben enthält, wird F. v. d. Groeben zwischen seinen Geschwistern jedoch nicht aufgeführt.
ferner überprüfte Archivalien:
I. HA Rep. 176 Heroldsamt, VI G Nr. 23
I. HA Rep. 176 Heroldsamt, VI G Nr.
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Groeben, F. W. v. der
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1827 - 1889
Vorliegender Nachlass wurde vermutlich aus den Akzessionen 132/1924 und 6/1927 gebildet. Die Unterlagen wurden dem Geheimen Staatsarchiv von Siegfried Graf v. d. Groeben, im Jahre 1927 wohnhaft in Neudörfchen-Divitz, übergeben.
Es handelt sich bei dem Schriftgut hauptsächlich um Dokumente über die Bearbeitung des Nachlasses seines Vaters Carl Graf v. d. Groeben durch Friedrich Graf v. d. Groeben; seine persönlichen und dienstlichen Urkunden, Ordensverleihungen und Ehrungen; Aufzeichnungen F. v. d Groebens zu verschiedenen in erster Linie militärischen Themen (wahrscheinlich zum Teil anlässlich seines Besuches der Allgemeinen Kriegsschule entstanden); ein geringer Teil besteht aus Korrespondenz F. v. d. Groebens.
Die Schriftstücke des Nachlasses haben eine Laufzeit von 1827-1889.
Das ursprüngliche Findbuch von Ludwig Dehio enthielt 8 Archivalieneinheiten (Best-Nr. 1-3d). Bei der Verzeichnung des unerschlossenen Anhangs wurde der Nachlass neu gegliedert. Dabei wurde die Bestellnummer 2 dem Klassikationspunkt 2.4 zugeordnet und befindet sich daher nun auf Seite 10 dieses Findbuchs. Bei der Neuberabeitung erfolgte eine Revision des Nachlasses, bei der alle Archivalien vorhanden waren.
Umfang: 0,25 lfm
Zu bestellen: VI. HA, Nl Groeben, F. W. v. d., Nr. ...
Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Friedrich Wilhelm Graf von der Groeben (Dep.), Nr. ...
Berlin, April 2003
(AOInsp. Sylvia Rose)
Lebenslauf von Friedrich Wilhelm Walter von der Groeben
13.09.1827 Geburt Friedrich Wilhelm Walters von der Groeben in Berlin
Vater: Carl Graf von der Groeben, General der Kavallerie
Mutter: Selma Thusnelda von der Groeben, geb. von Dörnberg
21.10.1844 Studium an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn
21.05.1845-10.08.1847 Studium an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin
01.10.1847 Einjährig-Freiwilliger im 2. Garde-Ulanen-Regiment
1848 Straßenkampf in Berlin
01.10.1848 Unteroffizier der Reserve
09.02.1849 Erteilung der Anciennität
01.06.1849 zum 9. Husarenregiment als Avantageur
1849 Feldzug in Baden
09.07.1849 Ernennung zum Portepee-Fähnrich
18.08.1849 Sekonde-Leutnant, aggregiert dem 2. Garde-Ulanen-Regiment mit Patent vom 09.02.1849
14.03.1850 einrangiert
01.10.1853-30.09.1856 kommandiert zur allgemeinen Kriegsschule
14.06.1856 Ernennung zum Premierleutnant
17.07.1856 Versetzung des Hauptmanns vom Generalstabe als Rittmeister und Eskadron-Chef mit Anciennität in das Westphälische Dragonerregiment Nr. 8
01.06.1858 kommandiert zur topographischen Abteilung des Großen Generalstabes
19.02.1859 Hauptmann im Generalstab des 7. Armee-Korps
28.11.1861 Versetzung als Rittmeister und Eskadron-Chef in das Westfälische Dragoner-Regiment Nr. 8 (lt. Priesdorff Nr. 7) mit Patent vom 7.7.1856
05.03.1863 Ernennung zum Hauptmann im Großen Generalstab
17.03.1863 Ernennung des Hauptmanns vom Generalstabe zum "Major aggregiert dem Generalstabe" und kommandiert zur Gesandtschaft in Wien
15.06.1866 in den Generalstab des Großen Hauptquartiers
1866 Feldzug: Schlacht bei Königgrätz
10.10.1866 zum Großen Generalstab abkommandiert
30.10.1866 Ernennung zum Kommandeur des Ulanen-Regiments Nr. 3
31.12.1866 Ernennung zum Oberstleutnant mit Patent vom 30.10.1866
18.06.1869 Ernennung zum Obersten von der Kavallerie
1870/71 Feldzug: Schlachten bei Vionville, Grevelotte, Orléans, Le Mans
31.03.1872-18.07.1872 kommandiert zur Vertretung des beurlaubten Kommandeurs des Dragonerregiments Nr. 14
12.04.1873 Ernennung zum Kommandeur der 13. Kavallerie-Brigade
12.07.1873 Versetzung zur 5. Kavallerie-Brigade
02.09.1873 Beförderung zum Generalmajor
26.11.1874 Anwesenheit bei einer Parade im Winterpalais in Sankt Petersburg
15.06.1875 mit Pension zur Disposition gestellt
03.07.1880 Ernennung zum Generalleutnant
25.10.1889 Tod in Berlin
Die vorstehenden Angaben sind dem überlieferten Taufschein (Nr. 4), dem Personalbericht (Nr. 6), den Urkunden und Patenten (Nr. 6) und der angegebenen Literatur entnommen worden.
Literatur:
K. von Priesdorff (Hrsg.): Soldatisches Führertum. Teil 10 (Fortsetzung), Nr. 2835, Hamburg 1941.
Auf der in der Akte I. HA Rep. 176 Heroldsamt, VI G Nr. 501 befindlichen Stammtafel wird Friedrich Wilhelm von der Groeben samt seinen Vorfahren aufgeführt.
Geschwister:
Georg 1817-1894, General der Kavallerie, 10. Majoratsherr auf Neudörfchen, vermählt mit Gräfin Münster ohne männl. Erben
Albrecht 1818-1864, Major, vermählt mit Gräfin Kielmannsegge
Siegfried 1825-1892, Major, vermählt mit Freiin v. Krassow
Günther 1832-1900, Generalleutnat z. D., vermählt mit von Eschwege .
In den Gothaischen Genealogischen Taschenbüchern der Gräflichen Häuser für die Jahre 1895 und 1942, die auch eine Stammtafel der Familie v. d. Groeben enthält, wird F. v. d. Groeben zwischen seinen Geschwistern jedoch nicht aufgeführt.
ferner überprüfte Archivalien:
I. HA Rep. 176 Heroldsamt, VI G Nr. 23
I. HA Rep. 176 Heroldsamt, VI G Nr.
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Groeben, F. W. v. der
Umfang: 0,2 lfm (32 VE); Angaben zum Umfang: 0,2 lfm (32 VE)
Bestand
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
19.08.2025, 12:19 PM CEST
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