Franko und sein Bruder Walter, Kanoniker in Limburg, verkaufen mit Zustimmung ihres Vaters (Walter) und ihres Onkels ('patrui') Franko ihre Güter an Feldern, Wäldern, Hainen, Weiden, Wiesen und Sonstigem im Dorf Heringen ('Oberinheringin') dem Konvent der Nonnen vom Zisterzienserorden in Gnadenthal ('in valle gracie') für 41 Mark Kölner Pfennig zu freiem Besitz nach Erbrecht. - Zeugen: . - Siegel des Grafen G(erhard) von Diez sowie des Vaters und des vorgenannten Onkels Franko der Aussteller.
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Franko und sein Bruder Walter, Kanoniker in Limburg, verkaufen mit Zustimmung ihres Vaters (Walter) und ihres Onkels ('patrui') Franko ihre Güter an Feldern, Wäldern, Hainen, Weiden, Wiesen und Sonstigem im Dorf Heringen ('Oberinheringin') dem Konvent der Nonnen vom Zisterzienserorden in Gnadenthal ('in valle gracie') für 41 Mark Kölner Pfennig zu freiem Besitz nach Erbrecht. - Zeugen: . - Siegel des Grafen G(erhard) von Diez sowie des Vaters und des vorgenannten Onkels Franko der Aussteller.
28, U 49
28 Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen
Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen >> Urkunden >> 1200-1300
1291 Mai 13
Ausfertigung, Pergament W 28,49. Von den drei abhängenden Siegeln fehlt das dritte. 1. Versehrtes Reitersiegel des Grafen von Diez mit Rücksiegel: Durchmesser 2,9 cm, im Siegelfeld Dreiecksschild mit zwei schreitenden herschauenden Löwen, Umschrift: + 'SIGILV(M) G(ERHARDI) COMITIS DE DISSE'. 2. Versehrt, dreieckig; 5,6 cm lang, das Siegelfeld geviert: das 1. und 4. Feld kreuzweise gestrichelt und mit kleinen Kreuzchen belegt, im 2. und 3. Feld in mehreren Reihen eisenhutartiges Feh, Umschrift: + 'S(IGILLVM) FR(...) ET WALTERI FR(ATRV)M DE CR(ONE)NB(ER)G'. - Rückvermerk (16. Jh.): 'Dißer brif helt eynundvircig marck Colser ph. zu Uberheringe'. - Kopie, Papier (18. Jh.) W 28,220
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1291, in die Servacii episcopi
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ulrich, Sohn des + Peter genannt 'Pirrtzounh', und Werner genannt 'Kouthe', Ritter, Thilemann Gnupechin, Heinrich mit dem Beinamen Volde und Hartlieb von Neesbach ('Neste-'), Schöffen von Limburg, und viele andere
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ulrich, Sohn des + Peter genannt 'Pirrtzounh', und Werner genannt 'Kouthe', Ritter, Thilemann Gnupechin, Heinrich mit dem Beinamen Volde und Hartlieb von Neesbach ('Neste-'), Schöffen von Limburg, und viele andere
Struck, Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal, Nr. 866
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ