Vergleich, womit der Prior des Kartäuserklosters Grünau der Gemeinde Astheim rücksichtlich ihrer Anlehensschuld von 1208 fl für 1655 und 1656 - wie schon zwei Jahre zuvor - einen Zinsennachlass, und zwar von jährlich 25 Reichstalern, gewährte, die genannte Gemeinde demselben dagegen von 1657 an volle Zinsenzahlung ohne weitere Beschwerdeführung zusicherte.
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Vergleich, womit der Prior des Kartäuserklosters Grünau der Gemeinde Astheim rücksichtlich ihrer Anlehensschuld von 1208 fl für 1655 und 1656 - wie schon zwei Jahre zuvor - einen Zinsennachlass, und zwar von jährlich 25 Reichstalern, gewährte, die genannte Gemeinde demselben dagegen von 1657 an volle Zinsenzahlung ohne weitere Beschwerdeführung zusicherte.
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 2248
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden >> Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) >> D. Urkunden aus dem Astheimer Klosterarchiv
1655 Juli 9
Ausfertigung mit Kopie.
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Astheimer Klosterarchiv
Ausstellungsort: Würzburg
Ausstellungsort: Würzburg
Würzburg, Ausstellungsort
Grünau (Gde. Hasloch. Lkr. Main-Spessart), Kartause
Astheim (Gde. Volkach, Lkr. Kitzingen), Gemeinde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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