Pilartz, Wolfgang Maria (Bestand)
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Best. 1840
Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe P
Wolfgang Maria Pilartz wurde geboren am 26.12.1931 als jüngster Sohn der Familie des traditionsreichen Bestattungsunternehmens Pilartz in Köln.
Er absolvierte eine Lehre als Technischer Zeichner und Architekt im Büro Peter Baumann, dem Erbauer des Kunsthauses Lempertz am Neumarkt, Ecke Cäcilienstraße.
Der plötzliche Tod Baumanns 1953 entließ Pilartz früh in die Selbständigkeit als Architekt.
Erster Bau nach eigenen Entwürfen war 1954 der Neubau des 1943 beim Bombenangriff zerstörten Stammhauses des Bestattungsunternehmens Pilartz in der Streitzeuggasse. Es gehört neben der unter Denkmalschutz stehenden Villa Kracht in der Lessingstraße 8 in Köln Rodenkirchen zu seinen herausragenden Arbeiten.
W. M. Pilartz war Mitglied im Bund Deutscher Architekten, er verstarb am 27. Mai 2012 in Köln.
Der 2012 dem Historischen Archiv übergebene Bestand beinhaltet die Projektakten zu Wohnhäusern privater Bauherren und Betriebsstätten kleinerer Firmen, so auch ein Wohn- und Geschäftshaus für das Bestattungsunternehmen Pilartz in der Witschgasse 3.
Die projektweise angelegten Akten enthalten alle beim Architekten geführten Vorgänge zu den Bauvorhaben (Baugesuch, Vermessung und Statik, Zeichnungen und Pläne, Kostenaufstellung, Ausführung, Firmenaufträge).
Die Laufzeit des Bestands reicht von 1956 bis 1998.
Er absolvierte eine Lehre als Technischer Zeichner und Architekt im Büro Peter Baumann, dem Erbauer des Kunsthauses Lempertz am Neumarkt, Ecke Cäcilienstraße.
Der plötzliche Tod Baumanns 1953 entließ Pilartz früh in die Selbständigkeit als Architekt.
Erster Bau nach eigenen Entwürfen war 1954 der Neubau des 1943 beim Bombenangriff zerstörten Stammhauses des Bestattungsunternehmens Pilartz in der Streitzeuggasse. Es gehört neben der unter Denkmalschutz stehenden Villa Kracht in der Lessingstraße 8 in Köln Rodenkirchen zu seinen herausragenden Arbeiten.
W. M. Pilartz war Mitglied im Bund Deutscher Architekten, er verstarb am 27. Mai 2012 in Köln.
Der 2012 dem Historischen Archiv übergebene Bestand beinhaltet die Projektakten zu Wohnhäusern privater Bauherren und Betriebsstätten kleinerer Firmen, so auch ein Wohn- und Geschäftshaus für das Bestattungsunternehmen Pilartz in der Witschgasse 3.
Die projektweise angelegten Akten enthalten alle beim Architekten geführten Vorgänge zu den Bauvorhaben (Baugesuch, Vermessung und Statik, Zeichnungen und Pläne, Kostenaufstellung, Ausführung, Firmenaufträge).
Die Laufzeit des Bestands reicht von 1956 bis 1998.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 08:12 MESZ