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Suppliken an den Generalgouverneur Baron Nils
Gyllenstierna
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Enthält: Zahlreiche Suppliken, teils mit Anlagen und nachfolgenden Resolutionen, u.a.: von Zivil- und Militärbedienten bzw. deren Witwen wegen Bewerbungen, Entlassungen, Pensionen Arrest, rückständiger Besoldungen, Gnadenjahren und Gratialgeldern, darunter diverse Bewerbungen auf militärische Dienste; von diversen Personen wegen finanzieller Forderungen, Streitsachen, Einquartierung, militärischer Gewalttätigkeiten und erzwungener Kriegsdienste; vom lutherischen Schuldiener Simon Krudthoff in Lehe wegen Errichtung einer Wohnstube am Schulhaus aus den Materialien der verfallenen Häuser in Carlsburg (1704); von Gesche Mertens, Ehefrau von Martin Mertens zu Scharmbeckstotel, wegen Ausstellung eines Schutzbriefes (1704); vom Landrentmeister und Proviantverwalter Johan Manderstierna wegen Verproviantierung der Garnisonen (1704); von Andreas Claussen, Bürger in Bremervörde, wegen Aufkündigung der Kaution für den Kasseur und Materialschreiber Joachim Reese in Bremervörde (o.D., 1704); von Johann Georg Duhm aus Bremen wegen einer Forderung an Charlotte, Prinzessin von Hessen-Eschwege, verwitwete Gräfin von Tecklenburg, und wegen seiner Hausmiete (1704, mit Anlagen, darunter Originalbrief der Prinzessin aus Stotel an den Bremer Intendanten Johann Burmeister vom 27. September 1704); vom Bedienten Caspar Richter in Langwedel wegen vom Oberhofmeister von Diepenbrock verweigerten Wegegeldes; von Hermann Reinhardt Richter, Schauspieler der Hochfürstlich-Brandenburg-Bayreuthischen Hofkomödianten, wegen Genehmigung zum Spielen und Bereitstellung eines Platzes dazu in der Stadt Bremen (1704); von Anna Christina Michelsen wegen vom Musketier Jacob Wetznau zu zahlender Alimente für ihren Sohn (1704); Bericht des Stader Arztes Dr. Johann Christoph Bautzmann und des Regimentsarztes Thomas Bencken über Krankheit und Todesursache des Musketiers Conrad Meyer (1704); von Margareta Schumacher, Witwe des Müllers Hinrich Schumacher zu Himmelpforten, wegen Verpachtung der Mühle an ihren Sohn Christian Schumacher (1705); von den Regimentspredigern Gerhard Wilmans und Georg Johann Conradi wegen Abzugs des 5. Pfennigs vom Lohn (1705); vom abgesetzten Pastor Johann Adolf Otto in Grünendeich wegen Wiedereinsetzung ins Amt (1705); vom Apotheker Julius Matthias Schilly in Buxtehude wegen Schutz in seiner Berufsausübung (1705, mit ausführlichem Lebenslauf und Bericht über das Arzt- und Apothekenwesen); vom Kontributionseinnehmer der vier Norderdorfschaften in Osterstade, Georg Hoffmann, wegen Kontributionsrestanten bzw. Versetzung an einen besseren Ort (1705); vom Organisten Moritz Schlöpke, interimsweise in Borstel, wegen Wiederbestellung in Stade (1705); von Bürgermeister und Rat der Stadt Stade wegen zu schwerer Einquartierung (1705); von Petter von der Wettering wegen Aushändigung von Reisegeldern nach Beraubung (1706, mit Lebenslauf); vom geistlichen Ministerium in Stade wegen Kopfsteuer (1706); vom Kantor Hermann Rensch in Bremervörde wegen Absetzung aus dem Amt (1706, mit Bericht über das Verhalten der Schüler und Zeugnis); von Samuel Haddorf aus Bremen wegen Todes seines Schwiegervaters (Erich Prytz) und Nachfolge im Amt Rotenburg (1706); vom Amtmann Johann Georg Hartmann zu Stade und Neukloster wegen Amtsnachfolge in Rotenburg (1706);
Enthält: von der Ehefrau des Hausvogts Jacob Arnoldi zu Hagen wegen dessen Haftentlassung (1706); von Johannes Clenovius aus Hamburg wegen Bewerbung auf eine Pastoren- oder Schulstelle (1707, mit Anlagen, u.a. beglaubigte Zeugnisse); vom Feldprediger Johann Gottfried Misler wegen Bezahlung (1710); von Johanna Beninna von Schwerin aus Demmin wegen Begnadigung ihres Bräutigams (1710); von Baltzar Friedrich Schütz von Moderzitzky wegen Bewerbung auf eine Leutnant-Stelle (1711) auch: Schreiben des Thomas von Hanfstengel aus Buxtehude an den Generalsuperintendenten Dr. Johannes Dieckmann vom 12. Januar 1711 wegen Nichtannahme einer Pastorenstelle durch seinen Sohn (1711)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1680
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1703
Index-Gruppe: frei: GND:123384508:Charlotte, Gräfin von Bentheim-Tecklenburg
Index-Gruppe: frei: GND:116098961:Dieckmann, Johann
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur Krudthoff, Simon, Schuldiener, lutherischer, Lehe Mertens, Gesche und Martin, Scharmbeckstotel Manderstierna, Johan, Landrentmeister, Proviantverwalter Claussen, Andreas, Bürger, Bremervörde Reese, Joachim, Kasseur, Materialschreiber, Bremervörde Duhm, Johann Georg, Bremen Charlotte, Prinzessin von Hessen-Eschwege, verw. Gräfin von Tecklenburg Burmeister, Johann, Intendant, Bremen Richter, Caspar, Langwedel Diepenbrock, N.N. von, Oberhofmeister Richter, Hermann Reinhardt, Schauspieler Michelsen, Anna Christina, Supplik Wetznau, Jacob, Musketier, Alimentgelder Bautzmann, Johann Christoph, Dr., Arzt, Stade Bencken, Thomas, Regimentsarzt Meyer, Conrad, Musketier, Krankheits- und Todesbericht Schumacher, Margareta, Himmelpforten Schumacher, Hinrich, Müller, Himmelpforten Schumacher, Christian, Himmelpforten Wilmans, Gerhard, Regimentsprediger Conradi, Georg Johann, Regimentsprediger Otto, Johann Adolf, Pastor, Grünendeich Schilly, Julius Matthias, Apotheker, Buxtehude Hoffmann, Georg, Kontributionseinnehmer, Osterstade Schlöpke, Moritz, Organist, Borstel, Supplik Wettering, Petter von der, Reisender, Supplik Rensch, Hermann, Kantor, Bremervörde Haddorf, Samuel, Bremen Prytz, Erich, Amtmann, Rotenburg Hartmann, Johann Georg, Amtmann, Stade u. Neukloster Arnoldi, Jacob, Hausvogt, Hagen Clenovius, Johannes, Hamburg, Bewerbung Misler, Johann Gottfried, Lesum, Feldprediger Schwerin, Johanna Beninna von, Demmin Schütz von Moderzitzky, Baltzar Friedrich, Bewerbung Hanfstengel, Thomas von, Buxtehude Dieckmann, Johannes, Dr., Generalsuperintendent
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.