Klein, Adolf (Bestand)
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Best. 1606
Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe K
Klein, Adolf, 1925-1996, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Köln, Historiker; Enthält u.a.: Schriftwechsel, Manuskripte betreffend Köln in der NS-Zeit (1983), Strafvollzug und Gefangenenfürsorge (1989), Festschrift zum 150jährigen und 175jährigen Bestehen des Oberlandesgericht Köln 1969, 1991-1994, Geschichte der Studentenverbindung Rheno-Baltia im CV (1983-1997), Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des Kölner Wanderbundes (1985); Schriftwechsel, Materialsammlung betreffend Kölner Justizgeschichte, Gerichtsurteile, strafrechtliche/dienststrafrechtliche Verfehlungen von Richtern, Situation der Juristen, Justiz im Dritten Reich (1949-1990); Schriftwechsel mit Hans-Jürgen Becker u.a. betreffend Erinnerungen des Vaters Alois Becker (1982-1990); Schriftwechsel, Jahresberichte, Mitgliederversammlungen betreffend Kölner Gefangenen-Fürsorgeverein vom 1889 e.V. (1990-1991); Deutsche Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem; Manuskripte betreffend Erinnerungen des Christoph Wilhelm Sethe (1973), Köln im 19. Jahrhundert: Von der Reichsstadt zur Großstadt (1992); Zeitungsartikel; verschiedene Zeitschriften: Academia (1981-1994); verschiedene Justizblätter (1946-1950)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 08:12 MESZ