Zollhinterziehungen in Verden, auch Klagesache des Amtmanns Johann Pfeil in Verden gegen den Zollverwalter Hans Heinrich Benning ebenda wegen despektierlichen Verhaltens
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Rep. 5a, Nr. 2709
Rep. 5a Fach 172 Nr. 40
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 16 Zölle und Akzisen >> 2.2 16 1 generell
1664
Enthält: Schreiben des Gouverneurs Baron Gustav Horn an die Regierung aus Verden vom April 1664 wegen Untersuchung der Streitsache zwischen Pfeil und Benning; Berichte Bennings und der Alten und Süderstadt Verden an die Regierung vom Februar/März 1664 wegen Konfiszierung des nichtverzollten Holzes der Brüder Segebade und Heinrich von der Hude (mit Anlage: Verzeichnis der von der Stadt wegen des konfiszierten Holzes aufgewendeten Kosten); Memorial der Brüder von der Hude vom März 1664 wegen des ihnen weggenommenen Holzes; Zitation der Regierung an Benning vom März 1664; Beschwerde Pfeils gegen Benning vom April 1664 wegen verweigerter Annahme eines Zollpasses für Amtskorn und Beleidigung; Protokoll über die Vernehmung Bennings vom April 1664 zu den verschiedenen Streitpunkten, mit beglaubigten Vernehmungsprotokollen vom März 1664 und Bericht des Lizentinspektors Martin Bengtson vom März 1664 (mit Anlagen); Bericht des Schiffers Johann Fincke aus Bremen vom Juni 1664 wegen des für Segebade von der Hude transportierten Holzes; Zitationen der Regierung an Benning vom Mai und Juli 1664 wegen verschiedener Streitpunkte, an Fincke vom Mai und Juli 1664 wegen des nicht vollständig angegebenen Holzzolls und deshalb konfiszierten Holzes und an Pfeil vom Mai und Juli 1664 wegen der Streitsache mit Benning; Entschuldigungsschreiben Pfeils vom Juni 1664 wegen Fernbleibens, mit beigefügter beglaubigter Aussage des Verdener Bürgers Johann Dohle in der Streitsache Pfeils gegen den Zöllner; Zitation der Regierung vom Juli 1664 an Dohle und den Kornschreiber Christoph Brinkmann in Verden; Entschuldigungsschreiben Bennings vom August 1664; Protokoll und Regierungsbescheid in Sachen Pfeils, auch des Kornschreibers, gegen Benning wegen Störung und Beleidigung vom 8. August 1664; Gesuch Pfeils und Brinkmanns vom August 1664 um Zahlung der entstandenen Kosten durch Benning, mit beigefügtem Kostenverzeichnis
Verzeichnung
siehe auch Rep. 5a Nr. 2703 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7978091)
Zoll- und Akzisesachen, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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