Engelhart und Konrad von Waldenstein, Gebrüder, verkaufen mit Willen ihres Bruders Ulrich und Engelharts d.J., Sohn Engelharts von Waldenstein, an Werner Rorbegge, Bürger zu Schorndorf, ihr Gut zu Steinenberg um 18 lb d Haller Münze und geben dazu dem Käufer die Ermächtigung, den von dem Gut abgelösten Teil von der Cölnerin und ihren Genossen um 12 lb h wieder an sich zu lösen.
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Engelhart und Konrad von Waldenstein, Gebrüder, verkaufen mit Willen ihres Bruders Ulrich und Engelharts d.J., Sohn Engelharts von Waldenstein, an Werner Rorbegge, Bürger zu Schorndorf, ihr Gut zu Steinenberg um 18 lb d Haller Münze und geben dazu dem Käufer die Ermächtigung, den von dem Gut abgelösten Teil von der Cölnerin und ihren Genossen um 12 lb h wieder an sich zu lösen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I U 98
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I Adelberg Urkunden
Adelberg Urkunden >> 14. Jahrhundert
1316 Oktober 17
Urkunden
Cölner, Gernolt
Cölnerin
Kelner, Albrecht
Mötisbach, Albrecht
Rorbegge, Werner
Voggenbach, Albrecht
Waldenstein, Engelhart von
Waldenstein, Engelhart von, d. J.
Waldenstein, Konrad von
Waldenstein, Ulrich von
Schorndorf WN; Richter
Steinenberg : Rudersberg WN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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