Berufungsverhandlungen zur Besetzung des Lehrstuhls für Mineralogie
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2.4. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät >> 02. Personalangelegenheiten >> 02.02. Auswahl und Einsatz des Personals >> 02.02.01. Berufungen
1953-1957
Enthält u.a.: - Anfrage zur Berufung, zum Gastvortrag und Absage durch Dr. von Engelhardt (Isernhagen) 1953. - Vorschläge des Staatssekretariates zur Kontaktaufnahme mit den westdeutschen Wissenschaftlern Mosebach (Tübingen), Ehrenberg (Meggen), Chudoba (Adelebsen), Rost (München) zur Besetzung des Lehrstuhls 1954. - Vorschlag Rudolf Mosebach (Tübingen), dabei: Personalbogen mit Lebenslauf, Gutachten, Schriftenverzeichnis, Briefwechsel zwischen Rektor, Dekanat und Herrn Mosebach zu Berufungsanforderungen und zum Gastvortrag, Antrag der Fakultät, Anfrage der Fakultät und Bericht von Herrn Mosebach zum Verhandlungsstand, Aufforderung an das Staatssekretariat zur Wiederaufnahme der Verhandlungen, Information des Staatssekretariates zum Verhandlungsstand 1955. - Anfrage der Fakultät und Absage zur Gastprofessur durch Karl Chudoba (Adelebsen/Göttingen) 1954. - Anfrage der Fakultät und Absage der Gastvorlesung durch Hans Ehrenberg (Meggen) 1954. - Information von Prof. Correns (Göttingen) zu den Berufungskandidaten Radczewski (Aachen), Chudoba (Adelebsen), Ehrenberg (Meggen), dabei: Gutachten, Schriftenverzeichnis. - Anfrage des Staatssekretariates sowie Ablehnung der Fakultät 1955 zum Vorschlag der Kontaktaufnahme mit Siegfried von Glizezynski (Münster). - Anfrage der Fakultät bei Frau Boll-Dornberger (Berlin) für Lehrauftrag für Kristallographie und Absage 1955. - Vorschlag Otto-Ernst Radczewski zur Berufung als Professor und Institutsdirektor, dabei: Gutachten 1954, Einladung zum Gastvortrag, Anfrage des Rektors, Liste der Forderungen vom Kandidaten an die Universität. - Vorschlag Franz Rost (München), dabei: Einladung und Absage Gastvortrag 1954, Gutachten, Schriftenverzeichnis. - Aufstellung über die westdeutschen Mineralogischen Institute und ihre Besetzung 1954. - Vorschlag der Berufung von Arno Schüller (Berlin) für den Lehrstuhl Mineralogie und als Institutsdirektor, dabei: Antrag der Fakultät, Personalbogen mit Lebenslauf, wissenschaftlicher Werdegang, Schriftenverzeichnis, Ausstattungsanforderungen an die Universität, Beschwerde vom kommissarischen Direktor Nora Gross über die Abgabe von Räumen an die Fachrichtung Mikrobiologie, Information an Prof. Schüller zur Errichtung eines Institutes für Mikrobiologie durch die Berufung von Prof. Schwartz (Braunschweig), Zustimmung von Prof. Schüller zur Raumabgabe, Information des Staatssekretariates, Absage von Prof. Schüller 1956, Vorschlag und Ablehnung durch die Fakultät zur Berufung von Dr. Nickel (Münster). - Vorschlag von Heinz Meixner (Österreich) durch das Staatssekretariat und Information über Absage 1957. - Vorschlag Dr. Schumann (Dresden), dabei: Einladung Gastvortrag, Gesprächsbesuch, Absage 1957.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ