Hoffmann, Franz (Dep.) (Bestand)
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VI. HA, Nl Hoffmann, Franz
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Staats- bzw. Kommunal-Beamte und -Bediente >> Ministerialbeamte und Mitarbeiter in nachgeordneten Ressorts >> Inneres (bes. Oberpräsidenten)
Laufzeit: (1813) 1880 - 1928
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1864 - nach 1928
Lebenslauf Dr. Franz Hoffmanns
Die Angaben wurden dem Bestand sowie einer Personalakte Dr. Franz H.s entnommen.
(Die Personalakte wird unter der Signatur GStA PK, I. HA Rep. 77 Preußisches Innenministerium, Personalakten, Nr. 1204 verwahrt).
geb. 20.4. 1864 in Münster als Sohn des Professors August Hoffmann (verstorben 1881),
Besuch des Paulinischen Gymnasiums in Münster
Apr./Juni 1885 Erste Juristische Staatsprüfung mit "Gut" bestanden
1885 - 1888 Justizvorbereitungsdienst
1887 Regierungsreferendar im Regierungsbezirk Marienwerder
1889/1890 Befähigung zum Höheren Verwaltungsdienst, die große Staatsprüfung wurde mit der Note "Ausreichend" bestanden
1900 Wahl zum Mitglied des Reichsversicherungsamtes
1890-1892 Regierungs-Assessor im Landratsamt Stade (Geestemünde)
ab 19.3.1892 als Hilfsarbeiter im Ministerium für Handel und Gewerbe eingesetzt
12.6.1894 Bestallung als Regierungsrat
Mai 1900 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat und Vortragenden Rat im Preußischen Ministerium für Handel und Gewerbe
Juli 1913 Ernennung zum Wirklichen Geheimen Oberregierungsrat
Militär-Verhältnis:
1884 Qualifikation zum Reserveleutnant
1886 Patent als Seconde-Leutnant
Bestandsgeschichte
Die Quellen wurden dem Geheimen Staatsarchiv 1990 von Frau Dr. Marlies Spreitzer, Röhrnbach, als Depositum und ohne Benutzungsauflagen übergeben. Sie gehörten zunächst zu den Nachlässen in der I. Hauptabteilung, Repositur 92, und wurden dann mit Einführung einer neuen Tektonik im Januar 2001 in die neu gebildete VI. Hauptabteilung, Familienarchive und Nachlässe, als Nachlass Franz Hoffmann übernommen.
Die folgende Findliste wurde von der Wissenschaftlichen Direktorin Dr. Iselin Gundermann bei Übernahme der Dokumente gefertigt.
Die Eingabe in die Datenbank erfolgte 2002 mit geringen Änderungen (Herausstellung der Unterlagen Wilhelm Goesslers) durch Ute Dietsch.
Der Bestand ist zu zitieren:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Franz Hoffmann (Dep.), Nr.
Die einzelnen Bände sind zu bestellen: VI.HA, Nl Hoffmann, F., Nr. #:
Literaturhinweis: Deutscher Biographischer Index. 2.kumulierte und erweiterte Ausgabe, Bd.3. München 1998
Berlin, Juni 2002 Referat 3.1
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Hoffmann, Franz
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1864 - nach 1928
Lebenslauf Dr. Franz Hoffmanns
Die Angaben wurden dem Bestand sowie einer Personalakte Dr. Franz H.s entnommen.
(Die Personalakte wird unter der Signatur GStA PK, I. HA Rep. 77 Preußisches Innenministerium, Personalakten, Nr. 1204 verwahrt).
geb. 20.4. 1864 in Münster als Sohn des Professors August Hoffmann (verstorben 1881),
Besuch des Paulinischen Gymnasiums in Münster
Apr./Juni 1885 Erste Juristische Staatsprüfung mit "Gut" bestanden
1885 - 1888 Justizvorbereitungsdienst
1887 Regierungsreferendar im Regierungsbezirk Marienwerder
1889/1890 Befähigung zum Höheren Verwaltungsdienst, die große Staatsprüfung wurde mit der Note "Ausreichend" bestanden
1900 Wahl zum Mitglied des Reichsversicherungsamtes
1890-1892 Regierungs-Assessor im Landratsamt Stade (Geestemünde)
ab 19.3.1892 als Hilfsarbeiter im Ministerium für Handel und Gewerbe eingesetzt
12.6.1894 Bestallung als Regierungsrat
Mai 1900 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat und Vortragenden Rat im Preußischen Ministerium für Handel und Gewerbe
Juli 1913 Ernennung zum Wirklichen Geheimen Oberregierungsrat
Militär-Verhältnis:
1884 Qualifikation zum Reserveleutnant
1886 Patent als Seconde-Leutnant
Bestandsgeschichte
Die Quellen wurden dem Geheimen Staatsarchiv 1990 von Frau Dr. Marlies Spreitzer, Röhrnbach, als Depositum und ohne Benutzungsauflagen übergeben. Sie gehörten zunächst zu den Nachlässen in der I. Hauptabteilung, Repositur 92, und wurden dann mit Einführung einer neuen Tektonik im Januar 2001 in die neu gebildete VI. Hauptabteilung, Familienarchive und Nachlässe, als Nachlass Franz Hoffmann übernommen.
Die folgende Findliste wurde von der Wissenschaftlichen Direktorin Dr. Iselin Gundermann bei Übernahme der Dokumente gefertigt.
Die Eingabe in die Datenbank erfolgte 2002 mit geringen Änderungen (Herausstellung der Unterlagen Wilhelm Goesslers) durch Ute Dietsch.
Der Bestand ist zu zitieren:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Franz Hoffmann (Dep.), Nr.
Die einzelnen Bände sind zu bestellen: VI.HA, Nl Hoffmann, F., Nr. #:
Literaturhinweis: Deutscher Biographischer Index. 2.kumulierte und erweiterte Ausgabe, Bd.3. München 1998
Berlin, Juni 2002 Referat 3.1
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Hoffmann, Franz
Umfang: 0,1 lfm (18 VE); Angaben zum Umfang: 0,1 lfm (18 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ
Hierarchie
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- Firmen, Familien und Personen (Tektonik)
- Personen (Tektonik)
- Staats- bzw. Kommunal-Beamte und -Bediente (Tektonik)
- Ministerialbeamte und Mitarbeiter in nachgeordneten Ressorts (Tektonik)
- Inneres (bes. Oberpräsidenten) (Tektonik)
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