Polizeidirektion Rinteln (Bestand)
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NLA BU, H 25
Nds. Landesarchiv, Abt. Bückeburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Akten >> 1.2 Fachbehörden >> 1.2.1 Allgemeine Verwaltung und Polizei
1789-1868
Bestandsgeschichte: Bei dem Bestand Polizeidirektion Rinteln handelt es sich um eine künstlich geschaffene Provenienz aus dem Gesamtbestand Regierung Rinteln H 2. Die Polizeidirektion als Teil der Regierung bekam allenfalls nach 1822, als für die Justizämter Polizeikommissionen eingerichtet wurden, die der Polizeidirektor beaufsichtigte, ein Eigenleben, das einer eigenen Behörde nahekam. Sie bestand nur aus dem Direktor selbst, einem Polizeikommissar und zwei Sergeanten, zu denen noch ein Schätzer und Marktmeister kamen. Der Polizeidirektor war zugleich der Regierungsdeputatus. 1848 wurden die Polizeikommissionen und auch die Polizeidirektion aufgelöst. Die Aufgaben übernahmen zu einem Teil die Ortsvorstände, ansonsten der Bezirksvorstand, an den die Akten abgegeben wurden. Der größte Teil der Polizeiakten dieser Zeit befindet sich denn auch im Bestand H 2 der Regierung Rinteln.
Der hier vorliegende Restbestand von 20 Aktenbänden wurde 1937 vom Staatsarchiv Marburg nach Hannover abgeliefert und hat hier nach dem 2. Weltkrieg stark unter dem Leinehochwasser gelitten. Informationsverluste konnten trotz der vorgenommenen Restaurierung nicht verhindert werden. Die Verzeichnung und Herstellung des Findbuches übernahm der Unterzeichnende.
Bückeburg, im August 1987
Dr.
Bestandsgeschichte: Steinwascher
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: abgeschlossen
Der hier vorliegende Restbestand von 20 Aktenbänden wurde 1937 vom Staatsarchiv Marburg nach Hannover abgeliefert und hat hier nach dem 2. Weltkrieg stark unter dem Leinehochwasser gelitten. Informationsverluste konnten trotz der vorgenommenen Restaurierung nicht verhindert werden. Die Verzeichnung und Herstellung des Findbuches übernahm der Unterzeichnende.
Bückeburg, im August 1987
Dr.
Bestandsgeschichte: Steinwascher
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: abgeschlossen
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:33 MESZ