Vor dem Notar Johannes Langen erklären Gerhard Erp
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Telgte U Stadt Telgte Urkunden, 275
Telgte U Stadt Telgte Urkunden Stadt Telgte Urkunden
Stadt Telgte Urkunden
1668 März 4
Regest: Vor dem Notar Johannes Langen erklären Gerhard Erpenbeck und Elisabeth Oistendorff, Eheleute und Bürger der Stadt Telgte, dass Catharina Eickrott, Witwe des gewesenen fürstlich-münsterischen Kanzleiverwandten Philipp Oistendorff, den armen Waisenkindern zu Telgte oder in deren Ermangelung den gemeinen Armen daselbst 25 Rt. mit der Auflage vermacht habe, bei ihrem Absterben ihrer im Gebete zu gedenken. Da diese 25 Rt. angelegt werden sollen, haben die erschienenen Eheleute dieses Geld von Wessel Oistendorff, Vormund der nachgelassenen Kinder der Eheleute Philipp Oistendorff und Catharina Eickrott, aufgenommen und geloben, den zeitlichen Provisoren der gemeinen Armen oder den Vorstehern der vorhandenen Waisenkinder das Darlehen jeweils auf Laetare gebührlich zu verpensionieren. Als Sicherheit stellen sie ihr beim Markt in Telgte zwischen Bernd Nortthoffs und Johann Klockes Häusern gelegenes Haus. Geschehen zu Telgte in Wessel Oistendorffs Haus auf der Emsstraße im Beisein der Zeugen Heinrich Schwerbroick und Anton Schluiter.
Ausf.-Papier; Signet und Beglaubigung des Notars.
Urkunden
Rechtsstatus: Schenkung;Depositum;Amtliche Abgabe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:46 MEZ