Gebets- und Prozessionsanweisungen für alle Geistlichen des Hochstifts.
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A-RatsA, Aa XIII Nr. 42
A XIII Nr. 17
A-RatsA Ratsarchiv (bis 1802)
Ratsarchiv (bis 1802) >> 13 Kultus-, Kirchen- und Schulsachen (A XIII) >> 13.31 Kultusabteilung (Aa XIII - erfasst durch Karl Utsch)
Juni 1720
Enthält: Schloss Neuhaus Franz Adolff von Landsberg, Dechant des Bischofs Clemens August, Administrators des Stiftes M., schreibt im Auftrage des Bischofs und im Einverständnis mit dem Domkapitel ein allgemeines Gebet aus, das vom 4. Sonntag nach Pfingsten bis einschließlich Bartholomäi (24. August) in Stadt, Hochstift und Fürstentum wechselweise vormittags bei einer Prozession und nachmittags gebetet werden soll. Auch soll ein Erntedankfest abgehalten werden mit einer Prozession, an der sämtliche Geistlichen, weltliche wie Ordensgeistliche, teilnehmen sollen. Schließlich sollen alle Geistlichen die Gläubigen auf die Güte Gottes aufmerksam machen und sie von der Kanzel und in den Beichtstühlen zu wahrer Buße auffordern zur Versöhnung des erzürnten Gottes. Abschrift, beglaubigt durch Unterschrift und Siegel des Dechanten
Archivale
Edition: Karl Utsch: Kultusabteilung des Stadtarchivs Münster, Münster 1937, S. 43.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:14 MEZ
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