F 150 - Friedrich Thomée AG / Krupp Edelstahlprofile GmbH, Werk Ütterlingsen (Bestand)
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Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (Archivtektonik) >> F - Firmen
1900-1997
Firmensitz: Werdohl Branche: Drahtindustrie 1827 Gründung der Fa. Joh. Diedr. Hunsdiecker & Co. (Teilhaber: Friedrich Thomée, Arnold und Leopold Hunsdiecker) und Bau eines Drahtwalzwerkes und einer Drahtzieherei in Werdohl-Ütterlingsen, 1838 Friedrich Thomée Alleininhaber, 1853 zusätzliches Puddelwerk, 1867 Bau eines weiteren Werks in Werdohl (Bahnhofsnähe) als Walz- und Puddelwerk, 1873 Eingliederung in die Westfälische Union AG für Bergbau, Eisen- und Draht-Industrie, 1879 wieder selbständig, 1899 Friedrich Thomée AG, 1920 Interessengemeinschaft mit Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten-AG, 1926 zur Vereinigte Stahlwerke AG, 1951 zur Stahlwerke Südwestfalen AG, 1978 Krupp Stahlwerke Südwestfalen AG, 1985 Krupp Stahl AG, 1984 Stillegung und anschließend vollständiger Abbruch der Werksanlagen am Bahnhof (Werk Ütterlingsen bleibt bestehen), 1994/95 Krupp Edelstahlprofile GmbH, 1998 endgültige Werksschließung. 0,5 lfm Belegschaftsfotos, vor 1914; Fotos Drahtzieherei, um 1930 und 1983; Außenaufnahmen Werk Thomée, um 1983; Werkszeitschrift "Kokille", Sept. 1973; Dokumentation Stahlarbeiterstreik 1978-1979; Presseausschnitte und Flugblätter der Gewerkschaften bzw. des Betriebsrates, 1983-1996; Reden des Betriebsratsvorsitzenden des Werks Ütterlingsen, 1978-1987; Demonstrations-Transparente, 1996/97.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.1125, 10:20 MEZ