Der Landkomtur ("provincialis") der Deutschordensballei Franken Hermann Lesch überträgt alle Besitzungen, die der Deutschordenskommende in Schweinfurt ("Swinfurthe") inner- und außerhalb der Stadt ("civitas") Königshofen ("Kunegeshouen") und im Grabfeld gehören, der Deutschordenskommende in Münnerstadt ("Mu/o/nrichstat"). Er erteilt dem Komtur und den Brüdern in Münnerstadt die Vollmacht, alle entfremdeten Güter und Einkünfte dort zurückzufordern und gegen alle, die solche dem Orden dort entzogen haben, vor geistlichen oder weltlichen Gerichten vorzugehen. Datum 1298 ix° kalendas novembris. Aussteller: Landkomtur der Ballei Franken. Empfänger: Deutschordenskommende Münnerstadt
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Der Landkomtur ("provincialis") der Deutschordensballei Franken Hermann Lesch überträgt alle Besitzungen, die der Deutschordenskommende in Schweinfurt ("Swinfurthe") inner- und außerhalb der Stadt ("civitas") Königshofen ("Kunegeshouen") und im Grabfeld gehören, der Deutschordenskommende in Münnerstadt ("Mu/o/nrichstat"). Er erteilt dem Komtur und den Brüdern in Münnerstadt die Vollmacht, alle entfremdeten Güter und Einkünfte dort zurückzufordern und gegen alle, die solche dem Orden dort entzogen haben, vor geistlichen oder weltlichen Gerichten vorzugehen. Datum 1298 ix° kalendas novembris. Aussteller: Landkomtur der Ballei Franken. Empfänger: Deutschordenskommende Münnerstadt
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden 1298 Oktober 24
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 82 / 40; Würzburger Urkunden 3372
Deutscher Orden, Kommende Münnerstadt Urkunden 1298 Oktober 24
Registratursignatur/AZ: Ff (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: 5 in fasc. 2B lat. 82 cist. W (18. Jh.)
Registratursignatur/AZ: 25 (18. Jh.)
Registratursignatur/AZ: Nro. 23 (19. Jh.)
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1298 Oktober 24
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Landkomtur; an Pergamentstreifen abhängendes Siegel aus grünem Wachs, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 362
Vermerke: Inhaltsangaben (14. u. 17. Jh.)
Typ: 1298 Oktober 24
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 362
Vermerke: Inhaltsangaben (14. u. 17. Jh.)
Typ: 1298 Oktober 24
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg.
Lesch, Hermann, Franken, Deutschordensballei, Landkomtur
Franken, Deutscher Orden, Ballei, Landkomtur
Schweinfurt, Deutschordenskommende, Brüder
Schweinfurt, Deutschordenskommende
Königshofen (heute Bad Königshofen/Lkr. Rhön-Grabfeld), Stadt
Königshofen (heute Bad Königshofen/Lkr. Rhön-Grabfeld), Güter
Grabfeld, Landschaft, Güter
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Deutschordenskommende, Brüder
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Deutschordenskommende
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Deutschordenskommende, Komtur
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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