Dokumente über die Streitsache des Magisters Conrad Schlüsselburg in Königsberg wegen orthodoxen Eiferns
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Hs 0527
HSII.311
01.02.01. Hs Handschriften Handschriften
Handschriften >> 09. 01.02.01.09. Kirchenangelegenheiten, theologische und liturgische Schriften (siehe auch Gliederungsgruppe 17)
1855
Rektor und Senat der Universität Königsberg gegen Predikanten.- Abschiede in der Schlüsselburger Angelegenheit.- Magister Conrad Schlüsselburgs ernstliche Erklärung, ob und wie er ausgegangene Mandat und Abschied annehmen und sich gemäß verhalten soll.Magister Dr. Conrad Schlüsselburg, geb. 8. April 1543 zu Oldendorf bei Rinteln, seit 1574 Pfarrer zu Königsberg, 1579 wegen orthodoxen Eiferns amtsentsetzt, 1594 Oberpfarrer und Superintendent in Stralsund, gestorben am 3. Oktober 1619. Vgl. Carl Tamms, Conrad Schlüsselburg, vierter Superintendent der evangelischen Kirchen Stralsunds, Stralsund 1855 - 1858.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ