Schlossarchiv Sandersdorf Büchersammlung (Bestand)
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Schlossarchiv Sandersdorf Büchersammlung
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 1. Adelsarchive
1749-1857
Vorwort: Der Bestand umfasst überwiegend die Büchersammlung des Thomas von Bassus mit Werken über die geheimen Gesellschaften des 18. Jahrhunderts. Thomas von Bassus war eines der ältesten Mitglieder des Illuminatenordens und stand der Freimaurerbewegung nahe. Daneben befinden sich im Bestand auch Schreibkalender, Jahrbücher und Gesetzblätter des 19. Jahrhunderts. Zur Identifizierung der anonym oder pseudonym erschienenen Druckschriften wurden herangezogen (Die damit festgestellten Angaben stehen in eckigen Klammern): - A. Wolfstieg, Bibliographie der freimaurerischen Literatur (4 Bände 1911-1926) - M. Holzmann-H. Bohatta, Deutsches Anonymen-Lexikon (7 Bände 1902-1928) - Dies., Deutsches Pseudonymen-Lexikon (1906) - Allgemeines Handbuch der Freimaurerei (2. Auflage von Lennings Encyclopädie der Freimaurerei, 4 Bände 1863-1879) Der Bestand umfasst 99 Archivalieneinheiten mit einer Laufzeit von 1749 bis 1857. Vgl. Wilhelm Volkert, Schlossarchiv Sandersdorf, München 1962 (Bayerische Archivinventare 18)
Schlossarchiv Sandersdorf Büchersammlung
99
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ