Gernot Ciginbart und seine Ehefrau Metza Hopphin, Bürger zu Gelnhausen, stiften das von ihnen bei den Blanken (gen den Blanckin) und ihrem Wohnhau...
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Urk. 26, 817
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1325-1349
1344 Juni 11
Ausf., dt., Perg. - Urspr. anh. Sg. fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegebin da man zahlte von Cristis geburte zu latine a. d. 1344, feria sexta post diem beati Bonifacii episcopi et sociorum eius.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gernot Ciginbart und seine Ehefrau Metza Hopphin, Bürger zu Gelnhausen, stiften das von ihnen bei den Blanken (gen den Blanckin) und ihrem Wohnhaus erbaute Haus, das hinten an den Hof des Klosters Haina stößt, zu ihrem und ihrer Vorfahren Seelenheil und aller Elenden Trost als ständige Herberge für gute, fromme und rechtschaffene Leute und Kinder. Zunächst erhalten es auf Lebenszeit Konrad von Meißen (Myssen) und sein Geselle Martin; bei eines Tod soll der andere ein oder zwei andere Leute auswählen. Keller und Stall des Hauses bleiben den Ausstellern auf Lebenszeit vorbehalten und fallen erst nach ihrem Tod den Bewohnern des Hauses zu. Künftige Bauten an ihrem Wohnhaus oder seinem Grundstück dürfen die Herberge nicht schädigen. Gernot selbst und der Gelnhäuser Bürger Wigel Snelle sollen auf Lebenszeit Vormünder der Herbergsbewohner sein, wobei nach eines Tod der andere nach Beratung mit den Pfründnern einen neuen Mitvormund bestimmen soll. Die Vormünder sollen verhindern, daß jemand in die Herberge kommt, der ein gottloses und anstößiges Leben führt.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Gelnhausen.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 527, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gernot Ciginbart und seine Ehefrau Metza Hopphin, Bürger zu Gelnhausen, stiften das von ihnen bei den Blanken (gen den Blanckin) und ihrem Wohnhaus erbaute Haus, das hinten an den Hof des Klosters Haina stößt, zu ihrem und ihrer Vorfahren Seelenheil und aller Elenden Trost als ständige Herberge für gute, fromme und rechtschaffene Leute und Kinder. Zunächst erhalten es auf Lebenszeit Konrad von Meißen (Myssen) und sein Geselle Martin; bei eines Tod soll der andere ein oder zwei andere Leute auswählen. Keller und Stall des Hauses bleiben den Ausstellern auf Lebenszeit vorbehalten und fallen erst nach ihrem Tod den Bewohnern des Hauses zu. Künftige Bauten an ihrem Wohnhaus oder seinem Grundstück dürfen die Herberge nicht schädigen. Gernot selbst und der Gelnhäuser Bürger Wigel Snelle sollen auf Lebenszeit Vormünder der Herbergsbewohner sein, wobei nach eines Tod der andere nach Beratung mit den Pfründnern einen neuen Mitvormund bestimmen soll. Die Vormünder sollen verhindern, daß jemand in die Herberge kommt, der ein gottloses und anstößiges Leben führt.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Gelnhausen.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 527, Zweiter Band
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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