Collectanea. Münzinquistionskommission. Untersuchungen zu den Finanzverhältnissen und zu dem Münzwesen im Rahmen der Verfehlungen und Misstaten des Generalgouverneurs Graf Nils Bielke
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Hs 0667
HSII.449
01.02.01. Hs Handschriften Handschriften
Handschriften >> 12. 01.02.01.12. Heraldik, Sphragistik und Numismatik
um 1700
Extrakt , was die Königliche Münze zu Stettin im Monat Januar 1695 an Zwei Drittel Stück Pfennig und Zweigroschenstück ausgemünzet und was an Dukaten angefertigt (pag. 63).- Weitere Übersichten Monat Februar 1695, März 1695, April 1695, Juni 1695, August 1695, September 1696, November 1696, Dezember 1696, Februar 1697, April 1697, Mai 1697, Juni 1697, Juli 1697, August 1697, September 1697, Oktober 1697, November 1697, Dezember 1697.- Verzeichnis über die nach spezifizierten vier Monaten dieses Jahres 1695 auf der Königlichen Münze zu Stettin ausgegangenen Gelder, als Zwei Drittel und zwei Groschen Stück, die Schwere des Gewichts, der Gehalt und Feinsilber darinnen (pag. 139ff.).- Oberkämmerer Klinkowströms Schreiben an die Königliche Regierung, Stettin 17. August 1698 (pag. 147f.).-Extrakt einer harten Prozedur, die an dem Berlinischen Hof einem hochmeritirten Diener, dem Herrn Geheimen Rat und Kanzler Joachim Martin von Unverfaerth vorgenommen (pag. 187ff.).- Kurze Relation, was man von Bielkens Verantwortung wider des Sekertärs Herdenhielm Anklage, welche im Königlichen Hofgericht den 6 jüngst verwichenen Februar aufgelesen ward, erfahren und einholen können (pag. 211ff.).- Des Feldmarschalls und Generalgouverneurs Graf Nils Bielke (Bielcke) Anklage, so von Ihro K. M. Anno 1698 den 31. Oktober geschah (pag. 225ff.).- Erklärung von Bielke in deutscher und schwedischer Sprache (pag. 238ff.).- Kopien von Briefen des schwedischen Königs Karl XII., Nils Bielke und J. Helleberg 1688 - 1696 (415ff.).- Salvo Titulo an das Königliche Hofgericht vom Königlichen Anwalt Heerdhielm übergeben, 5. August 1699 (pag. 487ff.).- Extrakt aus der vom Herrn Revisionssekretär Heerdhielm wider den Grafen Bielke eigegebenen Replique (pag. 579ff.).-Liquidationsrechnung wegen der Einwechslung minderwertiger Münzen (pag. 984ff.).- Designationen königlicher Kassen (pag. 1002ff).- Relation wegen des gewesenen und von mir abgehörten Münzmeisters Johann Leonhard Arnsburg, der Königlichen Renterei, der Fortifikationskassen, dem Publico und Privatis restierenden Gelder (pag. 1010ff. ).- Bericht an die Revisionskommission in Stockholm, Stettin 30. April 1706 (pag. 1035ff.).- Berichte des Regierungsrats Bernhard Christian Jäger (pag. 1095ff.).- Extrakt aus einem Brief Bielkes, Stettin 8. Mai 1693 (pag. 1144).- Verbesserter Stettinischer Kalender, mit Terminen des Regierungsrates Bernhard Christian Jäger 1702 (pag. 1163ff.).-Extrakt aus des Königl. Hofgerichts zu Stockholm an den Königl. Rat Feldmarschall und Generalgouverneur Graf Mellin abgelassenes Schreiben, Stockholm 30. April 1703 (pag. 1235f.).- Extrakte aus Schreiben von Bielke und in den Kommissionsakten befindliche Schreiben (pag. 1287ff.).- Gründliche Erklärung und Bericht wegen des Grafen Bielke Kapital, 34000 Reichstaler, worüber er sich den 16. und 17. Juni vor dem Königl. Hofgericht mündlich und schriftlich wider besser Wissen und Gewissen ausgelassen (pag. 1341ff.).-Übersicht über das Konto des Generalgouverneurs Graf Bielke 1. September 1690 (pag. 1344f.).- Übersicht, was der Kommerzienrat wegen hochgräflicher Exzellenz Kapital an Silber gesandt, Stettin 16. September 1691 (pag. 1346f.).- Weitere Übersichten, u. a. über die Lieferung von Silber (pag. 1348ff.).- Instruktion für den Königlichen Münzmeister Johann Leonhard Ahrensburg (pag. 1405ff.).- Instruktion des Guardins (pag. 1427ff.).- Instruktion, wonach sich der Guardein Johann Andreas Hillius zu richten hat, Alten Stettin 22. September 1687.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:26 MEZ