Johann Casimir Pfalzgraf bei Rhein, Administrator der Kurpfalz, verleiht nach dem Tod seines Bruders Pfalzgraf Ludwig (VI.) als Vormund von dessen minderjährigem Sohn Friedrich (IV.) Georg Dieterich vom Brandt (Prandt) zu Bodenstein (Podenstein) und Georg von Thierling zu Dielstein und Traubenbach als Vormündern von Hans Georg, einziger Sohn von Eitel David Hofer zum Lobenstein, das im kurpfälzischen Amt Wetterfeld gelegene Schloß Lobenstein samt Zubehör, an dem ihm das Öffnungsrecht zusteht, zu rechtem Lehen, so wie es Hans und Dietrich Hofer am 3. Mai 1470 zu Lehen aufgetragen hatten.
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Johann Casimir Pfalzgraf bei Rhein, Administrator der Kurpfalz, verleiht nach dem Tod seines Bruders Pfalzgraf Ludwig (VI.) als Vormund von dessen minderjährigem Sohn Friedrich (IV.) Georg Dieterich vom Brandt (Prandt) zu Bodenstein (Podenstein) und Georg von Thierling zu Dielstein und Traubenbach als Vormündern von Hans Georg, einziger Sohn von Eitel David Hofer zum Lobenstein, das im kurpfälzischen Amt Wetterfeld gelegene Schloß Lobenstein samt Zubehör, an dem ihm das Öffnungsrecht zusteht, zu rechtem Lehen, so wie es Hans und Dietrich Hofer am 3. Mai 1470 zu Lehen aufgetragen hatten.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, {PL 19 U 15}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 19 Archiv der Freiherren Hofer von Lobenstein zu Wildenstein
Archiv der Freiherren Hofer von Lobenstein zu Wildenstein >> Urkunden
1585 Juli 19 (montag nach Judica)
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:32 MEZ