Bosnier in Baden-Württemberg - Fünf Jahre nach dem Friedensvertrag von Dayton
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 D003125/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000 >> Dezember 2000
Sonntag, 10. Dezember 2000
Vor fünf Jahren, am 14.12.1995, wurde in Paris der Friedensvertrag von Dayton unterzeichnet, der den Krieg in Bosnien beendete. Sowohl der Frieden, als auch der vorangegangene Krieg haben das Leben der Bosnier in Baden-Württemberg bis heute entscheidend verändert und geprägt.
Zum Beispiel: Die serbische Architektin, die den Dialog mit anderen Volksgruppen sucht. Der muslimische Arbeiter, für den kein Frieden herrscht, solange die Menschen vertrieben werden. Seine Frau, die nicht verzeihen kann. Der junge Deserteur, der bei seinen hier lebenden Landsleuten aneckt, oder die engagierte Kroatin, die ihr Leben der humanitären Hilfe widmet. Für sie alle spielen die Auswirkungen des Bosnienkriegs auch noch fünf Jahre nach dem Friedensvertrag von Dayton eine Rolle. Sie und andere Bosnier, auch betroffene Deutsche bewerten, beklagen und kritisieren rückblickend.
Zum Beispiel: Die serbische Architektin, die den Dialog mit anderen Volksgruppen sucht. Der muslimische Arbeiter, für den kein Frieden herrscht, solange die Menschen vertrieben werden. Seine Frau, die nicht verzeihen kann. Der junge Deserteur, der bei seinen hier lebenden Landsleuten aneckt, oder die engagierte Kroatin, die ihr Leben der humanitären Hilfe widmet. Für sie alle spielen die Auswirkungen des Bosnienkriegs auch noch fünf Jahre nach dem Friedensvertrag von Dayton eine Rolle. Sie und andere Bosnier, auch betroffene Deutsche bewerten, beklagen und kritisieren rückblickend.
SWR 1
0:28:10; 0'28
Audio-Visuelle Medien
Bielec, Marko
Branic, Johann
Niederburg, Thomas
Skuin-Dinic, Sonja
Bosnien [BIH]
Serbien [SRB]
Asyl
Bürgerkrieg
Frieden
Hilfsorganisation
Kind
Schule
Wirtschaftsunternehmen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Tondokumente des SDR, SWF und SWR (Tektonik)
- Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000 (Bestand)
- Dezember 2000 (Gliederung)