(Richter Ebersheim). Die Vormünder der nachgelassenen Kinder Franz Schreibers (die Bürger Johann Knaudt und Wilhelm Brandt) verkaufen - mit Konsens des Kämmerers (Georg Friedrich von Greiffenklau) zu Vollrads, Dompropst) - dem Bürger Konrad Born und seiner Frau Margreth 1 1/2 Viertel Weingarten im Salzberg, neben Martin Reitzen und Ulrick Heckers Erben, zinst 5 Albus 4 Heller St. Agnes, Kaufpreis: 150 fl., davon 100 fl. bar, Rest (samt Zins) auf Johanni 1606. Z.: Lukas Geresheim, Sebastian Bender und Hans Dätz.
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(Richter Ebersheim). Die Vormünder der nachgelassenen Kinder Franz Schreibers (die Bürger Johann Knaudt und Wilhelm Brandt) verkaufen - mit Konsens des Kämmerers (Georg Friedrich von Greiffenklau) zu Vollrads, Dompropst) - dem Bürger Konrad Born und seiner Frau Margreth 1 1/2 Viertel Weingarten im Salzberg, neben Martin Reitzen und Ulrick Heckers Erben, zinst 5 Albus 4 Heller St. Agnes, Kaufpreis: 150 fl., davon 100 fl. bar, Rest (samt Zins) auf Johanni 1606. Z.: Lukas Geresheim, Sebastian Bender und Hans Dätz.
U / 1605 Juli 19
J.A.A 58 I 9
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
19.07.1605
Jesuiten Mainz
Ausfertigung. Perg. Beide S. fehlen. RV.: 14.8.1606 Quittung der Vormünder über den Empfang der restlichen 50 fl. - Zeugen: Hans Gambach und Hans Vottel. - Unterschrift des Richters Ebersheim.In 5 / 22, fol. 216 r.
Urkunden
Bender, Sebastian
Born, Konrad
Born, Margreth
Brandt, Wilhelm
Dätz, Hans
Ebersheim, Adam
Gambach, Hans
Geresheim, Lukas
Greiffenklau-Vollraths, Georg Friedrich von
Hecker, Ulrich
Knaudt, Johann
Reitz, Martin
Schreiber, Franz
Vottel, Hans
Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ