Hans vom Stain, Ritter, Sohn des verstorbenen Konrad vom Stain verkauft an die Brüder Burckart, Berchtolt und Konrad vom Stain, Söhne des verstorbenen Berchtolt vom Stain von Klingenstein, den man nennt den Halbritter, für 2200 lb h die Burg und weitere genannte Güter zu Emerkingen, die Vogteien zu Oberwachingen und Dieterskirch, das Gericht zu Emerkingen mit sämtlichen Mannlehen, Eigen- und Vogtleuten und Wäldern sowie allen Gütern und Rechten, die er dort besitzt. Bürgen des Verkaufs sind die ehrbaren festen Brun von Hertenstein, Herr Walther von Stain von Rechtenstein 1), Herr Konrad vom Stain von Rechtenstain 1), Herr Berchtolt vom Stain von Klingenstein, alle Ritter, Burckart vom Stain zu Arnegg, Konrad vom Stain zu Ehrbach, Waltz vom Stain zu Rechtenstein und Eberhard von Berg zu Aepfingen, die Geiselschaft leisten.
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Hans vom Stain, Ritter, Sohn des verstorbenen Konrad vom Stain verkauft an die Brüder Burckart, Berchtolt und Konrad vom Stain, Söhne des verstorbenen Berchtolt vom Stain von Klingenstein, den man nennt den Halbritter, für 2200 lb h die Burg und weitere genannte Güter zu Emerkingen, die Vogteien zu Oberwachingen und Dieterskirch, das Gericht zu Emerkingen mit sämtlichen Mannlehen, Eigen- und Vogtleuten und Wäldern sowie allen Gütern und Rechten, die er dort besitzt. Bürgen des Verkaufs sind die ehrbaren festen Brun von Hertenstein, Herr Walther von Stain von Rechtenstein 1), Herr Konrad vom Stain von Rechtenstain 1), Herr Berchtolt vom Stain von Klingenstein, alle Ritter, Burckart vom Stain zu Arnegg, Konrad vom Stain zu Ehrbach, Waltz vom Stain zu Rechtenstein und Eberhard von Berg zu Aepfingen, die Geiselschaft leisten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 U 8
Oberamt Ehingen Nr. 14
B 59 Bü 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf
Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf >> Urkunden
1377 Februar 1 ("an unser lieben frowen abend der Liechtmesß")
Urkunden
Siegler: Sr.: A und Bürgen
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion), Emerkingen, 14
Besonderheiten: Pap.heft, 10 S.
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion), Emerkingen, 14
Besonderheiten: Pap.heft, 10 S.
Or.: SchönbAO U 11, (1) In der Vorlage "Richtenstein": verschrieben für "Richenstein" = Reichenstein, vgl. Or.
Berg, Eberhard von
Eisenreich, Franz Anthoni, Obervogt
Hertenstein, Brun von
Stain von Arnegg, Burkhart vom
Stain zu Erbach, Konrad vom; um 1376-1377
Stain zu Klingenstein, Berthold vom; um 1351-1391
Stain zu Klingenstein, Konrad vom, 14. Jh.
Stain zum Rechtenstein, Konrad vom; Ritter
Stain zum Rechtenstein, Walther vom
Stain zum Rechtenstein, Waltz vom
Stain, Berchthold von
Stain, Burkhard von
Stain, Hans von
Welz, Jakob Niklas; Registrator
Äpfingen : Maselheim BC
Arnegg : Blaustein UL
Dieterskirch : Uttenweiler BC
Emerkingen UL
Erbach UL
Klingenstein : Blaustein UL
Oberwachingen : Uttenweiler BC
Rechtenstein UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ