Messtischblätter (Bestand)
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Slg. 24 (Benutzungsort: Dessau)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 12. Sammlungen >> 12.01. Archivische Sammlungen >> Slg. 17-26 Kartensammlungen der Abteilung Dessau
1850 - 1939
Findhilfsmittel: Findbuch, Überarbeitung 1994, 2013 (online recherchierbar)
Bestandsinformationen: Die vorliegende Sammlung beinhaltet topographische Karten im Maßstab 1:25.000, die als Ergebnis der im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts durchgeführten Landesaufnahmen entstanden sind. Die in den Jahren zwischen 1830 und 1865 erfolgte Preußische Uraufnahme diente zunächst nur der Fortführung der aus militärischen Gründen angefertigten Karten des preußischen Generalstabs, wobei verbesserte Aufnahmeverfahren verwendet worden sind. Ab 1868 wurden diese Karten veröffentlicht, unter anderem auf Druck von ziviler Seite, die diese Kartenwerke zur besseren Planung für den Straßen- und Eisenbahnbau forderte.
Eine erneute umfassende geodätisch-topographische Vermessung des preußischen Territoriums und kleinerer selbstständiger deutscher Staaten wurde in den Jahren 1877 bis 1915 duch die 1875 gebildete Königlich Preußische Landesaufnahme durchgeführt. Die Karten dieser letzten Landesaufnahme werden auch als Messtischblätter bezeichnet, da die Aufnahmen der Karten mittels Messtisch und Kippregel erfolgten.
Ursprünglich wurden die Messtischblätter zeilenweise von West nach Ost - im Norden beginnend - fortlaufend durchnummeriert. Ab 1937 wurde einheitlich eine vierstellige Nummer eingeführt, basiered auf einem Raster. Die ersten zwei Ziffern benennen die Zeile des Rasters, die nächsten die Spalte.
Die Slg. 24 Messtischblätter wurde jedoch nicht nach diesen Blattnummern geordnet, sondern alphabetisch nach den Ortsnamen der aufgenommenen Region.
Vermutlich sind die vorliegenden topographischen Karten zu Beginn der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts gemeinsam mit zahlreichen weiteren Karten, die für laufende Verwaltungsaufgaben nicht mehr benötigt worden sind, von der Vermessungsabteilung der Anhaltischen Finanzdirektion Dessau an das Anhaltische Staatsarchiv Zerbst abgegeben worden. Um die historischen Karten der Forschung zugänglich machen zu können, hatte das Anhaltische Staatsministerium bereits ab Dezember 1929 die zeitweilige Abordnung des Vermessungsrats Ernst Müller an das Staatsarchiv zur Ordnung und Verzeichnung der unerschlossenen Karten veranlasst. Im Zusammenhang mit der Erschließung der Slg. 18 bis 21 hat Ernst Müller zum Teil zur Veranschaulichung die Rahmen der von ihm verzeichneten Karten farbig in die Messtischblätter eingezeichnet. Wie diese Einzeichnungen genutzt werden können, hat Ernst Müller in dem folgenden Beitrag beschrieben: Kartenbestände des Staatsarchivs in Zerbst, in: Anhaltische Geschichtsblätter ; (1937)13, S.58-74.
Im Jahr 1994 erfolgte eine Revision und Neubearbeitung der Sammlung.
Enthaltene Karten: 232
Bestandsinformationen: Die vorliegende Sammlung beinhaltet topographische Karten im Maßstab 1:25.000, die als Ergebnis der im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts durchgeführten Landesaufnahmen entstanden sind. Die in den Jahren zwischen 1830 und 1865 erfolgte Preußische Uraufnahme diente zunächst nur der Fortführung der aus militärischen Gründen angefertigten Karten des preußischen Generalstabs, wobei verbesserte Aufnahmeverfahren verwendet worden sind. Ab 1868 wurden diese Karten veröffentlicht, unter anderem auf Druck von ziviler Seite, die diese Kartenwerke zur besseren Planung für den Straßen- und Eisenbahnbau forderte.
Eine erneute umfassende geodätisch-topographische Vermessung des preußischen Territoriums und kleinerer selbstständiger deutscher Staaten wurde in den Jahren 1877 bis 1915 duch die 1875 gebildete Königlich Preußische Landesaufnahme durchgeführt. Die Karten dieser letzten Landesaufnahme werden auch als Messtischblätter bezeichnet, da die Aufnahmen der Karten mittels Messtisch und Kippregel erfolgten.
Ursprünglich wurden die Messtischblätter zeilenweise von West nach Ost - im Norden beginnend - fortlaufend durchnummeriert. Ab 1937 wurde einheitlich eine vierstellige Nummer eingeführt, basiered auf einem Raster. Die ersten zwei Ziffern benennen die Zeile des Rasters, die nächsten die Spalte.
Die Slg. 24 Messtischblätter wurde jedoch nicht nach diesen Blattnummern geordnet, sondern alphabetisch nach den Ortsnamen der aufgenommenen Region.
Vermutlich sind die vorliegenden topographischen Karten zu Beginn der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts gemeinsam mit zahlreichen weiteren Karten, die für laufende Verwaltungsaufgaben nicht mehr benötigt worden sind, von der Vermessungsabteilung der Anhaltischen Finanzdirektion Dessau an das Anhaltische Staatsarchiv Zerbst abgegeben worden. Um die historischen Karten der Forschung zugänglich machen zu können, hatte das Anhaltische Staatsministerium bereits ab Dezember 1929 die zeitweilige Abordnung des Vermessungsrats Ernst Müller an das Staatsarchiv zur Ordnung und Verzeichnung der unerschlossenen Karten veranlasst. Im Zusammenhang mit der Erschließung der Slg. 18 bis 21 hat Ernst Müller zum Teil zur Veranschaulichung die Rahmen der von ihm verzeichneten Karten farbig in die Messtischblätter eingezeichnet. Wie diese Einzeichnungen genutzt werden können, hat Ernst Müller in dem folgenden Beitrag beschrieben: Kartenbestände des Staatsarchivs in Zerbst, in: Anhaltische Geschichtsblätter ; (1937)13, S.58-74.
Im Jahr 1994 erfolgte eine Revision und Neubearbeitung der Sammlung.
Enthaltene Karten: 232
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ