Ulrich Nizel, des Herzogs Ferdinand Karl zu Österreich Oberstwachtmeister und Kommandant der Festung Neuburg (1), verkauft mit Einwilligung der Brüder Johann Baptist und Johann Heinrich von und zu Hornstein an Jörg Engel, Bürger zu Bingen, sein erbeigenes Haus mit Garten in der Kirchgasse (Anlieger: Straße; hornsteinische Lauchert; Jakob Keppeler; das gemeine Markh) sowie 1/2 Mannsmahd Wiesen (1) wohl Neuburg/Donau
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Ulrich Nizel, des Herzogs Ferdinand Karl zu Österreich Oberstwachtmeister und Kommandant der Festung Neuburg (1), verkauft mit Einwilligung der Brüder Johann Baptist und Johann Heinrich von und zu Hornstein an Jörg Engel, Bürger zu Bingen, sein erbeigenes Haus mit Garten in der Kirchgasse (Anlieger: Straße; hornsteinische Lauchert; Jakob Keppeler; das gemeine Markh) sowie 1/2 Mannsmahd Wiesen (1) wohl Neuburg/Donau
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Nr. 188
Repert. XVI, Bb Nr. 100 (Kasten B, Fach 34)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Grafschaft Sigmaringen: Urkunden
Grafschaft Sigmaringen: Urkunden >> 1. Urkunden
1640 Juli 27
Urkunden
Siegler: Siegelankündigung der beiden vorgenannten Brüder von Hornstein
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift [17. Jh.]
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift [17. Jh.]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:45 MESZ
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