Untersuchung gegen die Tübinger Burschenschaft wegen ihrer Teilnahme an den Aufständen der Griechen und Piemontesen (mit Aktenverzeichnis)
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UAT 243/58
Kasten: F Fach: VIII. 24.;
129/K 53 (I);
129/K 149 (I);
243/17 Nr. 73 (I);
129/K 150 (II-III);
20. /, aus 129/K 41 (IV);
22. /, aus 129/K 41 (V);
17. /, aus 129/K 82 (ad V);
129/K 151a (ad V);
129/K 151 (VI);
30. / a, aus 129/K 41 (VII);
35. / (VIII);
37. / (IX);
23. /, aus 129/K 41 (XI);
129/K 152 (XII).
UAT 243/ Justitiariat
Justitiariat >> 2. Untersuchungsakten >> 2.3. Duelle und Verbindungen >> 2.3.3. Untersuchungen 1821-1827
(1818-) 1823-1824 (1905-1913)
Enthält: I Untersuchungsakten über die Teilnahme der Tübinger Burschenschaft an den Aufständen der Griechen und Piemontesen (mit Aktenverzeichnis), (1820-1822) 1823-1824.Enthält u.a.: Rektoramtliche Verordnung vom 3./6. März 1820 an die akademischen Lehrer, dem Pedellen Hörerlisten zu übergeben (Druck), 1821.; Rektoramtliche Verordnung vom 1. Mai 1821 an die Studierenden, geplante Auslandsreisen dem Rektoramt anzuzeigen (Druck), 1821.; Rede des stud. iur. August Ludwig Reyscher aus Unterrixingen zur Griechenfrage, 1821.; II, III Protokollauszüge von Untersuchungen gegen stud. cam. Gustav Kolb aus Stuttgart und stud. ev. theol. Friedrich Eugen Wilhelm Bardili aus Stuttgart wegen ihrer Reisen in die Schweiz und nach Italien, (1821) 1824.; IV Protokollauszüge der Untersuchungen gegen stud. med. Carl Christian Scheurer aus Stuttgart wegen verschiedener Disziplinarvergehen, (1821-) 1824.; V Untersuchung gegen stud. med. Wilhelm Friedrich Schaeufelen aus Stuttgart wegen dessen Verhalten an der Universität Tübingen und dessen Verwundung durch einen Messerstich, (1818-1823) 1824.; VI Untersuchung gegen stud. ev. theol. Johann Heinrich Franz Gräter aus Schwäbisch Hall (enthält nur Aktenverzeichnis), 1824.; VII Protokollauszüge der Untersuchung gegen stud. iur. Wilhelm Wagner aus Balingen wegen Unbotmäßigkeit, (1823) 1824.; VIII Protokollauszüge von Untersuchungen gegen stud. ev. theol. Heinrich Friedrich Witt aus Langenburg wegen Unfleißes und Jagdexzessen, (1821-) 1824.; IX Bericht des Akademischen Senats an das Ministerium des Innern und des Kirchen- und Schulwesens über die Gründe für die Wegweisung des stud. iur. Eberhard Friedrich Klüpfel aus Stuttgart von der Universität Tübingen, 1824.; X Vgl. dazu I.; XI Protokollauszüge von Untersuchungen gegen stud. iur. Gottlob Tafel aus Sulzbach (nicht Dr. Christian Friedrich Tafel) wegen Verstoßes gegen die Zensurbestimmungen und Nachtschwärmerei, (1821) 1824.; XII Untersuchung gegen Privatdozent Dr. Erzgebirge wegen Teilnahme an burschenschaftlichen Verbindungen während seiner Studienaufenthalte in Leipzig und Erlangen, 1823-1824.
Akte
Die eigentlichen Untersuchungsakten wurden dem Kriminalgerichtshof des Neckarkreises in Esslingen übergeben.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bd Gerichts- und Disziplinarorgane (Tektonik)
- Bd 4 Justitiariat (Tektonik)
- Justitiariat (1811-1829) (Tektonik)
- Justitiariat (Bestand)
- 2. Untersuchungsakten (Gliederung)
- 2.3. Duelle und Verbindungen (Gliederung)
- 2.3.3. Untersuchungen 1821-1827 (Gliederung)