Gutshaus Granzin (12 km SO von Neustadt-Glewe, bei Stolpe)
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N20-1303
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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Mai 2016
Enthält u.a.: Gutshaus Granzin (12 km SO von Neustadt-Glewe, bei Stolpe) Das ehemalige Gelände des Domänenhofes ist recht wüst durch Abriss von Wirtschaftsgebäuden und ungenutzten Stallungen aus DDR-Zeit. Das Pächterhaus befindet sich jedoch noch in einem erstaunlich originalen Zustand aus der Erbauungszeit vor 250 Jahren und Erweiterungen von 1848. Es wird noch teilweise bewohnt. Es ist ein eingeschossiger, 11-achsiger Fachwerkbau mit gewaltigem Krüppelwalmdach. Dieses ist in beiden Fronten von Fledermausgauben in zwei Etagen und frontal von einem kleinen Zwerchhaus mit breiten Sprossenfenstern besetzt. Das Haus steht auf Feldsteinfundament und ist teilunterkellert. Die Rechteckfenster mit unterschiedlicher Sprossenform sind noch original. Auch die hölzerne Eingangsveranda stammt aus früher Zeit. Der rechte Gebäudeteil wurde 1848 um zwei Achsen erweitert, was auch am Fachwerk und dem breiteren Fenster zu erkennen ist. Links hinten ein Wirtschaftsgebäude mit Fledermausgauben und einem Backofenanbau. Hier wurde die Milch im Keller unter dem Stall gelagert und verarbeitet. eine frühere Wassermühle am nahen Bachlauf ist abgerissen. Erhalten ist noch an der Zufahrt ein Stück Mauer und zwei Pfeiler.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ