Bezirksamt Waldshut (Vorprovenienzen) (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 385
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Vorprovenienzen südbadischer Behörden vor 1806 >> Bezirksämter
(1504-) 18. Jahrhundert - 1806 (-1867)
Überlieferungsgeschichte
Einlieferungen des Bezirksamts Waldshut als Zugänge 385 Zugang 1903-33, 385 Zugang 1908-71 (I und II), 385 Zugang 1914-63 (I und II), 385 Zugang 1923-28, 385 Zugang 1930-31, 385 Zugang 1991-49. 1991 Abgabe der Akten aus der Zeit nach 1806 an das Staatsarchiv Freiburg und Übernahme einiger weiterer Akten vor 1806 aus Freiburg nach Karlsruhe. 2006 Zusammenfassung der im Generallandesarchiv verbliebenen Vorprovenienzen zum Grundbestand 385 mit fortlaufender Faszikelzählung. Findmittelkonversion 2007
Inhalt und Bewertung
Wohl vorwiegend Überlieferung der Grafschaft Hauenstein bzw. des vorderösterreichischen Waldvogteiamts in Waldshut, daneben auch des fürstlich schwarzenbergischen Oberamts Tiengen.
Gliederung in Generalia und Spezialia (badische und schweizerische Orte A-W)
Überlieferung: Mit dem Anfall Vorderösterreichs an Baden 1805 wurde an Stelle des Waldvogteiamts in Waldshut ein badisches Bezirksamt eingerichtet. Dessen Aktenablieferungen an das Generallandesarchiv Karlsruhe zwischen 1903 und 1930 enthielten auch Akten der vorderösterreichischen Vorgängerbehörden in der Grafschaft Hauenstein bzw. der Waldvogtei, daneben auch des fürstlich schwarzenbergischen Oberamts Tiengen. Im Zug des Beständeausgleichs zwischen Generallandesarchiv und Staatsarchiv Freiburg 1991 wurde Schriftgut mit Laufzeitschwerpunkt nach 1806 von Karlsruhe nach Freiburg abgegeben, umgekehrt erhielt Karlsruhe Akten aus der Zeit vor 1806 aus Freiburg. 2007 wurden die nun auf acht Zugänge verteilten Restakten aus der Zeit vor 1806 in den Grundbestand 385 zusammengefasst, neu verpackt und durchnummeriert.
Inhalt und Gliederung: Die Ordnung des Bestands entspricht wie bei allen badischen Bezirksämtern dem Rubrikenplan von Fackler (1904), freilich immer wieder durchbrochen von älteren Rubriken aus der Brauer'schen badischen Rubrikenordnung von 1801 . Die Titelaufnahmen der alten Einlieferungsverzeichnisse wurden fast unverändert in ScopeArchiv eingegeben; nur Ortsnamen wurden weitgehend normalisiert, um Online-Recherchen zu ermöglichen. Eine Neuverzeichnung ist dringend erforderlich. Karlsruhe, im November 2007 Konrad Krimm
Einlieferungen des Bezirksamts Waldshut als Zugänge 385 Zugang 1903-33, 385 Zugang 1908-71 (I und II), 385 Zugang 1914-63 (I und II), 385 Zugang 1923-28, 385 Zugang 1930-31, 385 Zugang 1991-49. 1991 Abgabe der Akten aus der Zeit nach 1806 an das Staatsarchiv Freiburg und Übernahme einiger weiterer Akten vor 1806 aus Freiburg nach Karlsruhe. 2006 Zusammenfassung der im Generallandesarchiv verbliebenen Vorprovenienzen zum Grundbestand 385 mit fortlaufender Faszikelzählung. Findmittelkonversion 2007
Inhalt und Bewertung
Wohl vorwiegend Überlieferung der Grafschaft Hauenstein bzw. des vorderösterreichischen Waldvogteiamts in Waldshut, daneben auch des fürstlich schwarzenbergischen Oberamts Tiengen.
Gliederung in Generalia und Spezialia (badische und schweizerische Orte A-W)
Überlieferung: Mit dem Anfall Vorderösterreichs an Baden 1805 wurde an Stelle des Waldvogteiamts in Waldshut ein badisches Bezirksamt eingerichtet. Dessen Aktenablieferungen an das Generallandesarchiv Karlsruhe zwischen 1903 und 1930 enthielten auch Akten der vorderösterreichischen Vorgängerbehörden in der Grafschaft Hauenstein bzw. der Waldvogtei, daneben auch des fürstlich schwarzenbergischen Oberamts Tiengen. Im Zug des Beständeausgleichs zwischen Generallandesarchiv und Staatsarchiv Freiburg 1991 wurde Schriftgut mit Laufzeitschwerpunkt nach 1806 von Karlsruhe nach Freiburg abgegeben, umgekehrt erhielt Karlsruhe Akten aus der Zeit vor 1806 aus Freiburg. 2007 wurden die nun auf acht Zugänge verteilten Restakten aus der Zeit vor 1806 in den Grundbestand 385 zusammengefasst, neu verpackt und durchnummeriert.
Inhalt und Gliederung: Die Ordnung des Bestands entspricht wie bei allen badischen Bezirksämtern dem Rubrikenplan von Fackler (1904), freilich immer wieder durchbrochen von älteren Rubriken aus der Brauer'schen badischen Rubrikenordnung von 1801 . Die Titelaufnahmen der alten Einlieferungsverzeichnisse wurden fast unverändert in ScopeArchiv eingegeben; nur Ortsnamen wurden weitgehend normalisiert, um Online-Recherchen zu ermöglichen. Eine Neuverzeichnung ist dringend erforderlich. Karlsruhe, im November 2007 Konrad Krimm
64 Nummern
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) (Tektonik)
- Akten (Tektonik)
- Vorprovenienzen südbadischer Behörden vor 1806 (Tektonik)
- Bezirksämter (Tektonik)
- Bezirksamt Waldshut (Vorprovenienzen) (Bestand)