Nachlass Knäble, Karl I (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 1 (Zugang 1977/0008)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Nachlässe und Familienarchive >> Nachlässe und Vorlässe
(1810-1903) 1904-1978
Überlieferungsgeschichte
Geb. 19. September 1904 in Radolfzell, gest. 15. Juni 1991 in Nürnberg. Nach dem Studium des Bauingenieurwesens in Karlsruhe (bis 1932) in verschiedenen Dienststellen der Wasser- und Straßenbauverwaltung in Baden und im Elsass (ab 1932 Wasser- und Schifffahrtsamt Kehl, ab 1936 Baudirektion Karlsruhe, ab 1941 in Straßburg). Nach 1945 zunächst als Waldarbeiter in Karlsruhe tätig, dann wieder in der Wasser- und Straßenbauverwaltung (ab 1948 Vorstand des Wasser- und Schifffahrtsamtes Mannheim, Streckendezernent und später Direktor und schließlich Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Freiburg).
Inhalt und Bewertung
Handakten; Materialsammlungen; Behördenakten; Bücher betr. Wasserbau und Schifffahrt
Biographie: Karl Knäble wurde am 19. September 1904 in Radolfzell geboren. Seine Schullaufbahn schloss er nach dem Besuch von Volksschule, Mittelschule und Oberrealschule mit Abitur ab und studierte anschließend Bauingenieurswesen an der Technischen Hochschule Karlsruhe. 1929 machte er sein Diplom, nach drei Jahren Vorbereitungsdienst absolvierte er 1932 erfolgreich sein Staatsexamen als Regierungsbaumeister. Während seines Studiums war Knäble Mitglied in der Studentenverbindung Laetitia. Im August 1932 begann Karl Knäble als Streckenbauleiter beim Wasser- und Schifffahrtsamt Kehl, 1936 wurde er Hilfsreferent bei der Baudirektion Karlsruhe bis er im Juli 1939 zum Militärdienst herangezogen wurde. Bereits im September arbeitete er wieder beim WSA Kehl, diesmal als Amtsleiter, ab Februar 1941 beim WSA Straßburg als Hilfsreferent und dann im März 1943 als Vorstand, bevor er im Januar 1944 erneut in den Kriegsdienst gestellt wurde. Im Mai 1945 geriet er in Kriegsgefangenschaft. Karl Knäble war seit dem 1. Mai 1937 Mitglied der NSDAP, seit 1939 Mitglied der Fördergemeinschaft der SS. Im Zuge der Entnazifizierung wurde er als Mitläufer eingestuft und zu einer Sühneleistung von 550 RM verurteilt. Nach dem Krieg arbeitete er ab August 1945 erst als Waldarbeiter, ab September schließlich bei einer Privatfirma in Karlsruhe. Am 16. Juni 1948 kehrte er in den Staatsdienst zurück, als Vorstand des WSA Mannheim. Juli/August 1957 wechselter er zur Wasser- und Schifffahrtsdirektion nach Freiburg, wo er am 29. Januar 1962 zum Direktor ernannt wurde als Nachfolger von Präsident Gustav Schneider. Am 29. Juni 1964 wurde auch Karl Knäble zum Präsidenten ernannt, bevor er fünf Jahre später zum 30. September 1969 in den Ruhestand eintrat. Karl Knäble war verheiratet, aus der Ehe gingen drei Söhne und eine Tochter hervor. Er verstarb am 15. Juni 1991 in Nürnberg. Karl Knäble war in zahlreichen Kommissionen, Ausschüssen und Arbeitsgruppen tätig, in denen er teilweise auch noch im Ruhestand wirkte: ab 1962: Ausschuss A und B: Ausbau des Oberrheins zwischen Basel und Straßburg ab 1962: Mitglied der deutsch-schweizerischen Kommission für den Ausbau des Hochrheins ab 1962: Mitglied der Baukommission und des Finanzausschusses der dt. Delegation der Rheinregulierung zwischen Straßburg/Kehl und Istein ab 1963: Vorsitzender der dt. Delegation der hydrologischen Arbeitsgruppe und Mitglied der wirtschaftlichen Arbeitsgruppe der deutsch-schweizerischen Kommission für den Ausbau des Rheins zwischen Straßburg/Kehl und Neuburgweier/Lauterburg ab 1968: Leiter der dt. Delegation der internationalen Hochwasser-Studienkommission für den Rhein Mitglied im Unterausschuss für die Revision der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt Außerdem war Karl Knäble seit 1962 Staatskommissar des Landes Baden-Württemberg für das Kraftwerk Schaffhausen und seit 1965 auch für das Kraftwerk Koblenz. Ab 1968 vertrat er die Bundesrepublik bei technischen Geprächen mit Österreich und der Schweiz in Sachen der Regulierung des Bodensees. 1962-1969 war er Mitglied des Kuratoriums der Staatlichen Ingenieurschule für Bau- und Maschinenwesen in Karlsruhe und ab 1967 technischer Berater im Aufsichtsrat der Rheinhafengesellschaft Weil/Rhein. Knäble war aufgrund seiner Verdienste u.a. Träger des Ordre National du Mérite der Republik Frankreich.
Überlieferungsgeschichte und Erschließung des Bestandes: Der vorliegende Nachlass von Karl Knäble gelangte in zwei Schritten - deshalb wurde er auch mit Nachlass Knäble I bzw. Nachlass Knäble II benannt - ins Staatsarchiv Freiburg. Der erste Teil wurde bereits im Jahr 1977 an das Staatsarchiv Freiburg übergeben, der zweite Teil, bei dem es sich offenbar um die Handakten Knäbles aus seiner Tätigkeit in Kommissionen und Ausschüssen zum Ausbau des Rheins handelt, wurde anlässlich eines Umzugs Knäbles nach Nürnberg ebenfalls noch mit dessen Mitwirkung im Jahr 1991 eingeliefert. Des Weiteren befinden sich im Nachlass auch Unterlagen aus der Zeit der ersten Anstellung Karl Knäbles nach dem 2. Weltkrieg beim Wasser- und Straßenamt Mannheim, Bibliotheksgut aus der Bibliothek dieses Amtes sowie Akten der Rheinbauinspektion Mannheim und des Wasserstraßenamtes Mannheim. Die Verzeichnung des Nachlasses von Karl Knäble wurde durch Stefanie Albus-Kötz 2012 im Rahmen eines Projekts der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg begonnen und von Anja Steeger im März/April 2013 vollendet. Dabei wurde der Bestand auch einer Bewertung unterzogen. Ein paar Bände wurden in die Dienstbibliothek abgegben, u.a. "Sammlung der Gesetze und sonstigen Vorschriften bezüglich der Rheinschiffahrt" (1889) und die Zeitschrift "Der Bürger im Staat" Jhg. 1, Heft 1 (1951). Weiteres Bibliotheksgut, das entweder in der Bibliothek bereits vorhanden war oder nicht unbedingt in das Sammelprofil der Dienstbibliothek passt, wie z.B. Tagungsbände der Internationalen Schiffahrtskongresse, wurde kassiert. Darüber hinaus wurden Dubletten ebenso kassiert wie Broschüren, die keine Vermerke Knäbles trugen. Sonderdrucke wurden nur im Bestand belassen, wenn sie Widmungen trugen oder Werke des Nachlassers selbst enthielten. Großformatige Pläne wurden entnommen und dem bereits früher aus dem Zugang 1977/0008 gebildeten Bestand K 160/2 zugeschlagen. Der aufgrund einer zweiten Ablieferung von Unterlagen entstandene Bestand T 1 Nachlass Knäble, Karl II wurde aufgelöst und mit dem Bestand T 1 Nachlass Knäble, Karl I vereinigt. Das Staatsarchiv Freiburg verwahrt weitere Unterlagen zu Karl Knäble: So befindet sich im Bestand der Wasser- und Schiffahrtsdirektion P 680/21 die Akte seiner Verabschiedung in den Ruhestand sowie im Fotonachlass Willy Pragher unter der Signatur W 134 u.a. Fotos der Ruhestandsverabschiedung und der Einweihung des neuen Dienstgebäudes der WSD Freiburg. Der Bestand wurde entmetallisiert und archivgerecht verpackt und ist nun gemäß den Regelungen des Landesarchivgesetzes Baden-Württemberg und der Archivbenutzungsordnung zugänglich. Der Bestand T 1 Karl Knäble trägt die Signatur T 1 (Zugang 1977/0008) und umfasst 464 Archivalieneinheiten, darunter mehrere Fotos und Pläne, in 4,7 lfd. m. Freiburg, April 2013 Anja Steeger
Geb. 19. September 1904 in Radolfzell, gest. 15. Juni 1991 in Nürnberg. Nach dem Studium des Bauingenieurwesens in Karlsruhe (bis 1932) in verschiedenen Dienststellen der Wasser- und Straßenbauverwaltung in Baden und im Elsass (ab 1932 Wasser- und Schifffahrtsamt Kehl, ab 1936 Baudirektion Karlsruhe, ab 1941 in Straßburg). Nach 1945 zunächst als Waldarbeiter in Karlsruhe tätig, dann wieder in der Wasser- und Straßenbauverwaltung (ab 1948 Vorstand des Wasser- und Schifffahrtsamtes Mannheim, Streckendezernent und später Direktor und schließlich Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Freiburg).
Inhalt und Bewertung
Handakten; Materialsammlungen; Behördenakten; Bücher betr. Wasserbau und Schifffahrt
Biographie: Karl Knäble wurde am 19. September 1904 in Radolfzell geboren. Seine Schullaufbahn schloss er nach dem Besuch von Volksschule, Mittelschule und Oberrealschule mit Abitur ab und studierte anschließend Bauingenieurswesen an der Technischen Hochschule Karlsruhe. 1929 machte er sein Diplom, nach drei Jahren Vorbereitungsdienst absolvierte er 1932 erfolgreich sein Staatsexamen als Regierungsbaumeister. Während seines Studiums war Knäble Mitglied in der Studentenverbindung Laetitia. Im August 1932 begann Karl Knäble als Streckenbauleiter beim Wasser- und Schifffahrtsamt Kehl, 1936 wurde er Hilfsreferent bei der Baudirektion Karlsruhe bis er im Juli 1939 zum Militärdienst herangezogen wurde. Bereits im September arbeitete er wieder beim WSA Kehl, diesmal als Amtsleiter, ab Februar 1941 beim WSA Straßburg als Hilfsreferent und dann im März 1943 als Vorstand, bevor er im Januar 1944 erneut in den Kriegsdienst gestellt wurde. Im Mai 1945 geriet er in Kriegsgefangenschaft. Karl Knäble war seit dem 1. Mai 1937 Mitglied der NSDAP, seit 1939 Mitglied der Fördergemeinschaft der SS. Im Zuge der Entnazifizierung wurde er als Mitläufer eingestuft und zu einer Sühneleistung von 550 RM verurteilt. Nach dem Krieg arbeitete er ab August 1945 erst als Waldarbeiter, ab September schließlich bei einer Privatfirma in Karlsruhe. Am 16. Juni 1948 kehrte er in den Staatsdienst zurück, als Vorstand des WSA Mannheim. Juli/August 1957 wechselter er zur Wasser- und Schifffahrtsdirektion nach Freiburg, wo er am 29. Januar 1962 zum Direktor ernannt wurde als Nachfolger von Präsident Gustav Schneider. Am 29. Juni 1964 wurde auch Karl Knäble zum Präsidenten ernannt, bevor er fünf Jahre später zum 30. September 1969 in den Ruhestand eintrat. Karl Knäble war verheiratet, aus der Ehe gingen drei Söhne und eine Tochter hervor. Er verstarb am 15. Juni 1991 in Nürnberg. Karl Knäble war in zahlreichen Kommissionen, Ausschüssen und Arbeitsgruppen tätig, in denen er teilweise auch noch im Ruhestand wirkte: ab 1962: Ausschuss A und B: Ausbau des Oberrheins zwischen Basel und Straßburg ab 1962: Mitglied der deutsch-schweizerischen Kommission für den Ausbau des Hochrheins ab 1962: Mitglied der Baukommission und des Finanzausschusses der dt. Delegation der Rheinregulierung zwischen Straßburg/Kehl und Istein ab 1963: Vorsitzender der dt. Delegation der hydrologischen Arbeitsgruppe und Mitglied der wirtschaftlichen Arbeitsgruppe der deutsch-schweizerischen Kommission für den Ausbau des Rheins zwischen Straßburg/Kehl und Neuburgweier/Lauterburg ab 1968: Leiter der dt. Delegation der internationalen Hochwasser-Studienkommission für den Rhein Mitglied im Unterausschuss für die Revision der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt Außerdem war Karl Knäble seit 1962 Staatskommissar des Landes Baden-Württemberg für das Kraftwerk Schaffhausen und seit 1965 auch für das Kraftwerk Koblenz. Ab 1968 vertrat er die Bundesrepublik bei technischen Geprächen mit Österreich und der Schweiz in Sachen der Regulierung des Bodensees. 1962-1969 war er Mitglied des Kuratoriums der Staatlichen Ingenieurschule für Bau- und Maschinenwesen in Karlsruhe und ab 1967 technischer Berater im Aufsichtsrat der Rheinhafengesellschaft Weil/Rhein. Knäble war aufgrund seiner Verdienste u.a. Träger des Ordre National du Mérite der Republik Frankreich.
Überlieferungsgeschichte und Erschließung des Bestandes: Der vorliegende Nachlass von Karl Knäble gelangte in zwei Schritten - deshalb wurde er auch mit Nachlass Knäble I bzw. Nachlass Knäble II benannt - ins Staatsarchiv Freiburg. Der erste Teil wurde bereits im Jahr 1977 an das Staatsarchiv Freiburg übergeben, der zweite Teil, bei dem es sich offenbar um die Handakten Knäbles aus seiner Tätigkeit in Kommissionen und Ausschüssen zum Ausbau des Rheins handelt, wurde anlässlich eines Umzugs Knäbles nach Nürnberg ebenfalls noch mit dessen Mitwirkung im Jahr 1991 eingeliefert. Des Weiteren befinden sich im Nachlass auch Unterlagen aus der Zeit der ersten Anstellung Karl Knäbles nach dem 2. Weltkrieg beim Wasser- und Straßenamt Mannheim, Bibliotheksgut aus der Bibliothek dieses Amtes sowie Akten der Rheinbauinspektion Mannheim und des Wasserstraßenamtes Mannheim. Die Verzeichnung des Nachlasses von Karl Knäble wurde durch Stefanie Albus-Kötz 2012 im Rahmen eines Projekts der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg begonnen und von Anja Steeger im März/April 2013 vollendet. Dabei wurde der Bestand auch einer Bewertung unterzogen. Ein paar Bände wurden in die Dienstbibliothek abgegben, u.a. "Sammlung der Gesetze und sonstigen Vorschriften bezüglich der Rheinschiffahrt" (1889) und die Zeitschrift "Der Bürger im Staat" Jhg. 1, Heft 1 (1951). Weiteres Bibliotheksgut, das entweder in der Bibliothek bereits vorhanden war oder nicht unbedingt in das Sammelprofil der Dienstbibliothek passt, wie z.B. Tagungsbände der Internationalen Schiffahrtskongresse, wurde kassiert. Darüber hinaus wurden Dubletten ebenso kassiert wie Broschüren, die keine Vermerke Knäbles trugen. Sonderdrucke wurden nur im Bestand belassen, wenn sie Widmungen trugen oder Werke des Nachlassers selbst enthielten. Großformatige Pläne wurden entnommen und dem bereits früher aus dem Zugang 1977/0008 gebildeten Bestand K 160/2 zugeschlagen. Der aufgrund einer zweiten Ablieferung von Unterlagen entstandene Bestand T 1 Nachlass Knäble, Karl II wurde aufgelöst und mit dem Bestand T 1 Nachlass Knäble, Karl I vereinigt. Das Staatsarchiv Freiburg verwahrt weitere Unterlagen zu Karl Knäble: So befindet sich im Bestand der Wasser- und Schiffahrtsdirektion P 680/21 die Akte seiner Verabschiedung in den Ruhestand sowie im Fotonachlass Willy Pragher unter der Signatur W 134 u.a. Fotos der Ruhestandsverabschiedung und der Einweihung des neuen Dienstgebäudes der WSD Freiburg. Der Bestand wurde entmetallisiert und archivgerecht verpackt und ist nun gemäß den Regelungen des Landesarchivgesetzes Baden-Württemberg und der Archivbenutzungsordnung zugänglich. Der Bestand T 1 Karl Knäble trägt die Signatur T 1 (Zugang 1977/0008) und umfasst 464 Archivalieneinheiten, darunter mehrere Fotos und Pläne, in 4,7 lfd. m. Freiburg, April 2013 Anja Steeger
Nr. 1-464
Bestand
Knäble, Karl - Nachlass
Freiburg im Breisgau FR; Wasser- und Schifffahrtsdirektion: Nachlass Karl Knäble
Wasser- und Schifffahrtsdirektion Freiburg: Nachlass Karl Knäble
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:41 PM CET