Der öffentliche Notar Gumbert Fabri von Wildungen beurkundet: In seiner und der hinzugezogenen Zeugen Gegenwart hat der Abt des Kloster St. Stephan in Würzburg Gerhard [Klinkhart] dem aus Neustadt unter Salzburg stammenden Johannes Alberti auf dessen Bitte hin die durch den Tod des Johannes Derrer vakante Pfarrkirche in Veitshöchheim (Hoechheym sancti Viti) übertragen. Die Übertragung erfolgt unter dem Vorbehalt, dass ihr keine päpstliche Provision entgegensteht. Sollte dies der Fall sein, hat Johannes Alberti auf die Pfarrkirche zu verzichten. Er leistet Abt und Konvent des Klosters St. Stephan den vorgeschriebenen Eid. Zeugen: Johannes Raben, Pfarrer zu Maßbach, Nikolaus Heußler, Kleriker, und der Edelknecht Heinrich Schott. Aussteller: Gumbert Fabri von Wildungen. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der öffentliche Notar Gumbert Fabri von Wildungen beurkundet: In seiner und der hinzugezogenen Zeugen Gegenwart hat der Abt des Kloster St. Stephan in Würzburg Gerhard [Klinkhart] dem aus Neustadt unter Salzburg stammenden Johannes Alberti auf dessen Bitte hin die durch den Tod des Johannes Derrer vakante Pfarrkirche in Veitshöchheim (Hoechheym sancti Viti) übertragen. Die Übertragung erfolgt unter dem Vorbehalt, dass ihr keine päpstliche Provision entgegensteht. Sollte dies der Fall sein, hat Johannes Alberti auf die Pfarrkirche zu verzichten. Er leistet Abt und Konvent des Klosters St. Stephan den vorgeschriebenen Eid. Zeugen: Johannes Raben, Pfarrer zu Maßbach, Nikolaus Heußler, Kleriker, und der Edelknecht Heinrich Schott. Aussteller: Gumbert Fabri von Wildungen. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 361
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 64 / 106
Registratursignatur/AZ: 34 (16. Jh.); 8 (16. Jh.); I iii (18. Jh.); 1431 / II (18. Jh.); V N 4 I (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1431 Mai 13, Würzburg
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Notar; Signet, unbesch.
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Würzburg
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 650 S. 337 f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 517
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15., 16. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Würzburg
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 650 S. 337 f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 517
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15., 16. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Eugen IV., Papst
Klinkhart, Gerhard, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Alberti, Johannes, Neustadt
Derrer, Johannes, Veitshöchheim, Pfarrer
Raben, Johannes, Maßbach, Pfarrer
Heußler, Nikolaus, Kleriker
Schott, Heinrich
Fabri von Wildungen, Gumbert, Notar, öffentlicher
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Neustadt (heute Bad Neustadt/Lkr. Rhön-Grabfeld), Einwohner
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Pfarrkirche
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Pfarrer
Maßbach (Lkr. Bad Kissingen), Pfarrer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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