Kläger: Jakob Christian Friedrich Trogillus, Prokurator in Hamburg, als Bevollmächtigter der Anna Ilsabe Grothüs, geb. Heitsick, in Spradow in Westfalen (Kläger).- Beklagter: Johann Georg Jordt als Kurator der Dorothea Katharina Heitsick, geb. Jordt, Witwe des Ernst Wolrath Heitsick, Kaufmann in Hamburg, sowie Franz Christoph Düsterhoop als Kurator des schwachsinnigen Peter Michael Georg Engels, Adoptivsohn des Ernst Wolrath Heitsick und Sohn seiner ersten Frau Katharina, Witwe des Jürgen Jochim Engels in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Impugnation nach erfolgtem Proklam der Erbschaft des Ernst Wolrath Heitsick in einem Streit unter dessen Erben unter anderem wegen der Gültigkeit eines Ehevertrags, der angeblich ohne Zustimmung der Erbberechtigten und deshalb vorschriftswidrig über Erbgut verfügte
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Kläger: Jakob Christian Friedrich Trogillus, Prokurator in Hamburg, als Bevollmächtigter der Anna Ilsabe Grothüs, geb. Heitsick, in Spradow in Westfalen (Kläger).- Beklagter: Johann Georg Jordt als Kurator der Dorothea Katharina Heitsick, geb. Jordt, Witwe des Ernst Wolrath Heitsick, Kaufmann in Hamburg, sowie Franz Christoph Düsterhoop als Kurator des schwachsinnigen Peter Michael Georg Engels, Adoptivsohn des Ernst Wolrath Heitsick und Sohn seiner ersten Frau Katharina, Witwe des Jürgen Jochim Engels in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Impugnation nach erfolgtem Proklam der Erbschaft des Ernst Wolrath Heitsick in einem Streit unter dessen Erben unter anderem wegen der Gültigkeit eines Ehevertrags, der angeblich ohne Zustimmung der Erbberechtigten und deshalb vorschriftswidrig über Erbgut verfügte
211-2_G 39 Teil 2
G 2578
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> G
1739,1746,1751,1760-1770
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Philipp Jakob Rasor. Beklagter: Lt. Caesar Scheurer.- Instanzen: 1. Niedergericht 1760-1761. 2. Obergericht 1761-1764. 3. Reichskammergericht 1765-1770.- Darin: Ehevertrag von 1739 zwischen Ernst Wolrath Heitsick und Katharina Engels, geb. Eggebrecht, Witwe des Jürgen Jochim Engels in Hamburg; Auszug aus dem Testament von 1746 des Lt. Hieronymus Franz Becceler; Auszug aus dem Testament von 1751 des Hermann Arends; Ehevertrag von 1751 zwischen Ernst Wolrath Heitsick und Dorothea Katharina Jordt; Liste der sich auf das Proklam 1760 meldenden Gläubiger des Ernst Wolrath Heitsick; Inventar des Nachlasses (unter anderem Erbe mit Grützmachergerechtigkeit in der Steinstraße und Kätner-Gehöft in Barmbek) und Bilanz der Handlung des Ernst Wolrath Heitsick 1760; ärztliches Attest von 1765 über den Schwachsinn des Peter Michael Georg Engels.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11127 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:59 MEZ